Autor: Olaf Rieck

Die Entscheidung ist gefallen!

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Es waren zwei quälerische Tage! Soll ich nach Patagonien gehen und halte diesmal womöglich nicht das rechte Maß oder soll ich die ganze Sache besser abblasen? Fest steht jedenfalls, dass ich nach diesem dummen Unfall eben nicht mehr top fit bin. Was soll ich also tun?

Wie soll ich es sagen?

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Gestern vor einem Vortrag in Halle gab es Probleme mit der Beleuchtung. Beim Versuch zu helfen, bin ich eine Treppe heruntergefallen, die ich im Dunkeln nicht sehen konnte. Dabei bin ich schwer mit den Fuß umgeknickt.

Mehr Licht!

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Das sollen die letzten Worte Goethes gewesen sein, bevor er starb. An die mußte ich mich erinnern, als ich gestern in Berlin bei meinem Freund Hans-Peter Hetzl war, um unsere neue Solarladeanlage abzuholen. Aber ich hatte mir die ganze Sache wohl zu einfach vorgestellt.

Fast als wäre nichts gewesen

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Gestern war Georg das erste Mal seit seiner Entlassung aus dem Krankenhaus wieder hier, um mit mir gemeinsam die Ausrüstungsliste durchzugehen und zu packen. Was haben wir schon, was brauchen wir noch, wie schwer ist das Ganze und auf welche Art verpacken wir unseren Krempel? Vor allem aber war ich natürlich gespannt, wie es Georg nach der Operation gehen würde.

Tante bestiegen!

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Die gute Tante hat sich schon gewehrt, gab dann aber doch ihren Widerstand im Angesicht des Ansturmes meiner Nepalgäste auf. Am vergangenen Wochenende war also zum zweiten Mal in diesem Jahr Kennenlernen angesagt!

Auf dem Weg in die Dolomiten

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Im Jahre 1788 trat der französische Geologe Déodat de Dolomieu (1750-1801) eine Reise in ein damals noch völlig unerforschtes Gebirge an. Er war fasziniert von der einmaligen Schroffheit der Berge und ihrem rauen hellen Gestein. Auch nach seiner Rückkehr in seine französische Heimat, ließen ihn diese Gipfel nicht mehr los.

Kennenlernwochenende der “Extreme”

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Ein blendend aufgelegtes Team, die erstaunliche Kondition aller Teilnehmer und tolle Leistungen beim Klettern waren die extrem guten Voraussetzungen für ein schönes Wochenende in der Sächsischen Schweiz. Tatsächlich extrem war aber vor allem die Hitze an den beiden Tagen.

Eiskurs für den Island Peak 2010

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Um es gleich vorweg zu nehmen: Bei diesem Training für unser großes Ziel im nächsten Jahr in Nepal hat wirklich alles gestimmt. Ein tolles Team, beste Bedingungen, gutes und auch schlechtes Wetter zur rechten Zeit und eine schöne Hütte mit hervorragendem Essen ließen diese Trainingstage zu einem sehr eindrucksvollen Event werden.

Training mit dem eisernen Erwin

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Ich konnte es kaum erwarten, wieder im schweizerischen Bergell unterwegs zu sein. Im Oktober des letzten Jahres habe ich das Gebiet ja zum ersten Mal besucht und war berauscht von den herrlichen Routen in diesem festen und rauen Bergeller Granit. Diesmal sollte es möglichst auf das Wahrzeichen der Region, den 3305 m hohen Piz Badile gehen. Seine Nordkante zählt zu den klassischen und schönsten Klettereien der gesamten Alpen. 1200 m Routenlänge und ein langer anstrengender Abstieg auf die italienische Seite des Berges macht die Nordkante zu einem anspruchsvollen Unternehmen. Doch eine Kaltfront gleich am zweiten Tag zerschlug alle unsere Gipfelträume.

Rißkletterkurs bei Bernd Arnold

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Es gibt so viele Meinungen über das Rißklettern, wie es Kletterer gibt. Manche lieben Risse, andere hassen sie. Aber nahezu immer ist der Ausschlag der Ansichten in die eine oder andere Richtung direkt vom Risskletterkönnen abhängig. Deshalb gehöre ich in die Kategorie von Kletterern, für die Risse allzu oft ein “zu Stein gewordener Brechreiz” (Jörg Brutscher) sind. Ich kann einfach keine Risse klettern und aus diesem Grund sind viele Kletterrouten für mich häufig nicht machbar. Denn zum Rissklettern gehört eine ausgefeilte Technik, die man erlernen und anschließend üben muß. Und da am Fitz Roy vor allem an Rissen geklettert wird,...

Trainingscamp am Hintertuxer Gletscher

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So was weiß man ja eigentlich schon. Aber es ist doch immer wieder aufs Neue eine beeindruckende Erfahrung. Die Parawings am Cospudener See in den Wind zu halten und dabei auf seinen beiden Beinen zu stehen, ist wirklich etwas ganz anderes, als das gleiche auf einem Gletscher zu tun allerdings hier auf Ski und einer 70 Kilogramm schweren Pulka hinten dran.

Grusspostkarte und Entscheidung zum Fitz Roy

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Auch bei dieser Expedition wird es wieder eine Grußpostkarte geben. Es ist die achte insgesamt, und zu gleich die erste, die nicht von einer Expedition aus dem Himalaya oder dem Karakorum stammt. Auch diesmal haben wir die Karte selbst entworfen und gestaltet. Was Sie tun müssen, um Post aus Patagonien zu bekommen, können Sie unter Expeditionen, Patagonien 2009/2010 nachlesen. Die Auflage ist wie immer limitiert, und es lohnt sich, sie sich so rasch wie möglich zu sichern.

Die neuen Segel sind eingetroffen.

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In Windeseile und hervorragender Qualität sind unsere neuen kleinen “Sturmsegel” eingetroffen. Zwei große Parawings mit je 16 Quadratmetern Fläche sind ja schon vorhanden. Doch waren wir uns unsicher, ob wir mit diesen beiden Segeln auch optimal ausgerüstet sind. Die starken Winde sind ja in Patagonien sozusagen im Preis mit inbegriffen.

Auf ein Neues! Nepal 2010

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Kaum ist die eine Nepalreise Geschichte, beginnt auch schon die Vorbereitung auf die nächste Tour im kommenden Jahr. Und das ist auch gut so, denn nach wie vor bin ich davon überzeugt, dass meine Gäste mich und ihre Mitstreiter kennenlernen müssen, bevor wir uns gemeinsam für vier Wochen auf eine anspruchsvolle Reise begeben. Und Kennenlernen heißt nicht, dass man mal zwei Stunden vorher zusammen sitzt! 

Vorbereitungen auf Patagonien laufen auf Hochtouren

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Schon Mitte Oktober 2009 werden wir unsere Inlandeisdurchquerung starten. Das heißt, mein in den letzten vier Jahren seit dem Everest gewohnter Rhythmus kommt durcheinander. Sonst hatte ich nach meiner alljährlichen Rückkehr aus dem Himalaya wenigstens ein Jahr Zeit, die nächste Unternehmung vorzubereiten. Doch diesmal sind es nur sechs Monate. Eigentlich sollte mir das Kopfzerbrechen bereiten, denn ich besitze weder die nötige Ausrüstung noch das andere Rüstzeug, welches notwendig ist, um eine solch anspruchsvolle Expedition in mir unbekanntem Metier mit der Aussicht auf Erfolg durchzuziehen. Trotzdem mache ich mir aber keine Sorgen, denn Georg Sichelschmidt, mein Partner für das patagonische Inlandeis,...

Herzlich willkommen auf meiner neuen Homepage.

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Aus gleich mehreren Gründen war die völlige Umgestaltung meiner Webseite nötig geworden. Das Design musste nach elf Jahren modernisiert und die Handhabung noch weiter vereinfacht werden. Viele Informationen sind nun leichter und vor allem schneller zu finden. Der wichtigste Grund ist aber eine neue Art der Programmierung, die es mir erlaubt, nun auch selbst blitzschnell Aktualisierungen von jedem Punkt der Welt aus vorzunehmen.

Nur noch wenige Tage!

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Es erinnerte mich schon so ein bisschen an Weihnachten in meiner Kindheit. Vorfreude und Spannung waren zum Schluss kaum noch auszuhalten. Während meiner diesjährigen Nepaltour, von der ja nun alle gesund und heil wieder zurückgekehrt sind, hat Alexander Graeber meine Homepage völlig neu gestaltet. Aber er ließ mich nicht einfach so mal reinschauen, sondern wollte sie mir persönlich präsentieren. Das ging aber erst am vergangenen Wochenende, so dass er mich nach meiner Rückkehr noch volle vier Tage auf die Folter spannte.

Ende gut alles gut?

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Das bedeutendste, was uns große Berge nach meiner Ansicht mit ihrer manchmal unbarmherzigen Rauhheit, mit ihren Herausforderungen aber vor allem auch mit ihrer Schönheit verschaffen, ist der veränderte Blick auf die Dinge unseres Lebens. Die Begegnung mit ihnen könnte auch ein Punkt sein, an dem wir eine neue Richtung einschlagen. Schon deshalb, weil sie mit ihren Dimensionen etwas ganz eigenartiges vermögen: Sie sorgen einerseits dafür, dass wir uns unserer Stärke und Größe bewusst werden, weil wir es mit ihnen aufnehmen konnten.

Der Berg hat anders entschieden

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Wir Menschen leben die meiste Zeit in einer Umgebung, die von uns selbst gemacht und kontrolliert wird. Hier kennen wir uns mehr oder weniger gut aus, beherrschen zu meist die Spielregeln, die wir uns ja selber ausgedacht haben. Aber die wirkliche Welt wurde nicht vom Menschen für den Menschen gemacht. Die meisten von uns haben das vergessen.

Einer war schon oben!

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Auf dem Weg ins Basislager begegneten uns drei Gruppen, die gerade von einem Versuch am Island Peak zurückkehrten. Die letzte Gruppe trafen wir nur ein paar Meter vom Basislager entfernt. Wie üblich fragte ich die Sherpaguides, ob sie den Gipfel erreichen konnten und wie die Verhältnisse oben im Eis beschaffen sind. Alle berichteten mir übereinstimmend, dass der Island Peak in diesem Jahr gar nicht machbar sei, weil es keinen Weg durch den Eisbruch gibt und der Bergschrund soweit offen sei, dass man darüber nicht hinweg steigen könne. Die dabei stehenden zahlenden Klienten beeilten sich, dem zuzustimmen.

Gokyo Ri bestiegen

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Es ist zwar eine gute Nachricht, dass es Manuela wieder besser geht. Aber unter dem Eindruck, der bei ihr doch drastischen Probleme mit der Höhe, haben sie und ihr Mann entschieden, nicht wieder aufzusteigen, um die Tour gemeinsam mit den anderen Gästen fortzusetzen.

Viele Gipfel, tolle Aussicht und ein Problem

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Eines der bemerkenswertesten Dinge, auf das ich bei meinen geführten Touren hier im Himalaya aber auch in den Alpen oder der Sächsischen Schweiz treffe, ist die Tatsache, dass beinahe jeder empfänglich ist für das Phänomen Gipfel und das damit verbundene Erfolgserlebnis. Und es sind ganz und gar nicht meine Gäste, die ich damit meine, sondern die vielen anderen, über die ich mich oft wundere, weil sie sich selbst eine solche Tortur auferlegt haben.

Auf ein Neues

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Das Gorillaweibchen Koko aus dem amerikanischen Woodside südlich von San Francisco hat sich in mehr als 25 Jahren intensiven Trainings in einem Forschungslabor mehr Fähigkeiten in der menschlichen Sprache angeeignet als jedes nichtmenschliche Wesen vor ihr. Sie versteht 2000 englische Wörter und beherrscht etwa 1000 Ausdrücke der amerikanischen Gebärdensprache. Ihr fachmännisch getesteter IQ beträgt zwischen 75 und 100. Ein Mensch mit einem IQ von 100 wird als normal intelligent bezeichnet.