News / Blog Alle News im Überblick

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Grits Reisefazit

Inzwischen sind wir gut in Kathmandu gelandet. Unser Rückflug von Lukla in Nepals Hauptstadt ging abermals völlig reibungslos über die Bühne. Das gute Wetter blieb uns weiterhin treu,  wir hatten den günstigen ersten Flug gebucht und schon kurz nach 8.00 Uhr checkten wir in unserem Hotel am Chetraphati ein. Doch nun halte ich die Klappe und übergebe Grit die Tastatur…

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Der letzte Gipfel

Das Imja-Tal ist mein Lieblingsort im Khumbu. Und warum das so ist, habe ich heute morgen (10.03.) wieder sehr eindrucksvoll gespürt. Die Erhabenheit und schiere Größe der gewaltigen Südwände von Nuptse, Lhotse, Lhotse Shar, Peak 38 und Shartse hauen mich immer wieder um.

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Gipfelglück und Basecampblick

Das ging schnell. Und einfach. Fünf von uns hatten keine Schwierigkeiten, sich für das Untenherumgehen zu entscheiden. Sieben wollten gerne über den 5420 m hohen Cho La Pass. Also haben wir uns geteilt.

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Der Antrag

Wenn ich so den ganzen Tag vorneweg laufe, dann suchen die Augen den Weg, die Beine gehen ihn, aber in mein Bewußtsein dringt dieser Vorgang nicht. Ich bin frei, in Ruhe nachzudenken. Über eine verlorene Liebe oder falsche Entscheidungen. Über die Zukunft, über das am letzten Abend Gelesene oder aber darüber, was ich momentan tue. Ob ich es gut und richtig mache. Was die Leute von mir denken. Und was überhaupt die Aufgaben desjenigen sind, der hier vorneweggeht.

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Puja in Thamo

Schon seit meiner allerersten Reise hierher in die Khumburegion des Himalayas im Jahr 1994 besuche ich das Nonnenkloster in Thamo. Ich war damals sehr zeitig auf dem Weg nach Thame, um weiter nach Lungden zu laufen.

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Dünne Luft!

Die Luft wird dünner. Wir sind ständig außer Atem. Aber wir haben es nicht anders gewollt. Daran können wir derzeit nichts ändern, es sei denn wir kehren um. Aber das will hier niemand. Woran wir aber sehr wohl etwas ändern können, ist unsere Anpassung an den sich ständig vermindernden Sauerstoffpartialdruck. Doch das ist Arbeit. Nicht unbedingt für uns, wohl aber für unsere Körper. Ein seltsamer Widerspruch? Nein.

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Perfekter Start!

Es war schon ganz von Anfang an entspannt. Ich musste nämlich nicht selber zum Flughafen fahren. Das haben zwei meiner Gäste übernommen. Alle waren pünktlich da. Die Schlange am Check In hielt sich in Grenzen. Und ganz erstaunlich für unseren schönen neuen Hauptstadtflughafen fand ich die Geschwindigkeit, mit der wir die Handgepäckkontrolle absolvieren konnten. Das geht leider auch ganz anders.

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Der nihilistische Pinguin

Die erste Frage, die sich mir gestellt hat: Wieso ist dieser Pinguin gerade jetzt ein virales Internetphänomen geworden, ein YouTube-Star aus heiterem Himmel? Warum machen sich die Leute so viele Gedanken über diesen scheinbar todessehnsüchtigen Pinguin? Ich finde den momentanen Hype um einen Pinguin spannend. Aber worum geht es eigentlich? Und vor allem, was hat das mit mir zu tun?

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Genie und Wahnsinn!

Meine Annäherung an den kühnsten Alpinisten, von dem ich je gehört habe, begann ziemlich widerwillig. Ein guter Freund fragte mich, ob ich den Film „Der Alpinist“ schon einmal gesehen hätte. Nein, hatte ich nicht. Mich wunderte, dass er mich überhaupt fragte. Ich schaue mir diese Filme von alpinistischen Übermenschen einfach nicht an. Dieser Freund wusste das genau. Warum also fragte er mich das? Das wiederum fragte ich ihn. Weil mir DIESER Film gefallen und ich ganz bestimmt keine Zeit damit vergeuden würde, antwortete er.

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Ein Sportklettertraum, Teil 2

Das Klettern boomt. Die Entwicklung in den letzten 30 Jahren ist diesbezüglich atemberaubend. Es wäre sicher lohnend, sich Gedanken darüber zu machen, warum das eigentlich so ist. Das erste, was mir dazu einfällt, ist die zunehmende Abwesenheit von greifbaren Zielen in unserem Alltag. Sie kommen uns abhanden, vor allem in unserem Berufsalltag. Zahlen und Termindruck bestimmen unser tägliches Arbeitsleben und immer weniger das sichtbare und mit Händen zu greifende Produkt schöpferischer Arbeit.

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Ein Sportklettertraum, Teil 1

Der Kampf gegen die Schwerkraft ist bei Licht betrachtet ein seltsames Hobby von uns Menschen. Fast schon ein Phänomen. Und die Meinungen darüber sind sehr geteilt. Die einen sagen, Klettern sei völlig verrückt und kreuzgefährlich, die anderen sind dermaßen leidenschaftlich bei dieser Sache, dass es ohne nicht mehr geht.

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Was bleibt? Das Jahr 2025

Der erste Gedanke zum soeben vergangenen Jahr galt einer kurzen Begegnung mit Bernd Arnold. Ich traf ihn während einem meiner Vorstiegskurse am Fuße des Daxensteins im Bielatal. Ich teilte meinen beiden Klettergästen mit, dass sie gerade vor einer lebenden Legende des Sächsischen Kletterns stehen. 900 zum Teil extrem schwierige Erstbegehungen gehen hier auf sein Konto. 

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Leonidio, eine Liebeserklärung

Als eingefleischter Elbsandsteinliebhaber bin ich gefährdet. Vorurteile drohen! Wenn ein Klettergebiet Sportkletterer magisch anzieht, dann, so mein Vorurteil, werde ich dort bestimmt nicht glücklich. Bestrickmützte Köpfe, nackte Oberkörper, testosterongeschwängerte Luft. Nichts für mich. Und deshalb wäre ich auch nie auf die Idee gekommen, nach Leonidio zu reisen. Schließlich sollte dieser Ort ein Hotspot für Sportkletterer sein. Aber wie es eben so ist, manchmal hält das Leben Überraschungen bereit.

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Wer hat Angst vor der KI?

„Ein tolles Foto!“ Solche Kommentare auf meiner Facebookseite gehen natürlich runter wie Öl. Und tatsächlich höre ich sie erfreulicherweise gar nicht so selten. Sie sind meine Motivation, mir auch unter schwierigen Bedingungen Mühe zu geben, eine paar brauchbare Fotos zustande zu bringen. Doch oft ist das gar nicht so einfach, denn sobald mir die Authentizität viel wichtiger ist als das gute Bild, dann leidet die Qualität zwangsläufig.

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Alpinisten in der Hölle, Teil 2

Die Katastrophe für Witali Abalakow begann mit der Reise des Bruders von Lorenz Saladin und einer Journalistin nach Moskau. Die beiden trafen sich mit Überlebenden der Khan Tengri-Expedition, darunter Witali Abalakow und Georgi Charlampiew. Die Russen übergaben Petrus Saladin die Habseligkeiten seines toten Bruders. Die Schweizer schenkten dem fotobegeisterten Alpinisten Georgi Charlampiew die Leica-Kamera des toten Lorenz. Ein fatales Geschenk.

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Alpinisten in der Hölle, Teil 1

Wie bei so vielen großen und kleinen Erfindungen auf dem weiten Feld des Alpinismus gerate ich regelmäßig ins Schwärmen, wenn ich eine Eissanduhr baue. Absolut genial diese Idee! Denn wenn man im Eis unterwegs ist, zum Beispiel an gefrorenen Wasserfällen oder in Flanken mit Blankeis, dann hat man auf dem Rückzug ein Problem. Woran kann ich im Eis abseilen? Es gibt zwar einige Möglichkeiten. Aber die sind oft mit immensem Aufwand oder dem Verlust von wertvollem Material verbunden. Von Eisschrauben zum Beispiel. Eine einzige derartige Schraube kostet heutzutage zwischen 70 und 90 Euro. Äußerst bitter, wenn man ein solch wertvolles...

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Die unverheiratete Tochter

Die höchsten und dann die zweithöchsten! Inzwischen sogar die dritthöchsten und das Ganze natürlich in Höchstgeschwindigkeit. Am besten auch noch im Winter und auf gefährlichen Routen. Steck, Boukreev, Göschel und viele andere mahnen. Es ist nicht so einfach, als Alpinist heute noch ins Gespräch zu kommen oder zu bleiben. Immer schneller, immer schwieriger, immer gefährlicher!

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Unterschätzte Gefahren, Teil 2

Teil 1 endete mit dem Gedanken, dass wir uns mit Geduld und Beharrlichkeit Schritt für Schritt an immer größere und anspruchsvollere Ziele herantasten sollten. Doch wer nimmt sich dafür heutzutage noch die Zeit? Leute gehen Projekte an, denen sie häufig nicht gewachsen sind. Die anderen nehmen sich einen Bergführer und überlassen ihm, die hoffentlich richtigen Entscheidungen zu treffen.

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Unterschätzte Gefahren, Teil 1

Seit den tragischen Ereignissen am Laila Peak in Pakistan werde ich immer wieder mit der Frage nach den Gefahren am Berg konfrontiert. Nehmen sie zu? Werden Gefahren in den Gebirgen dieser Welt unterschätzt? Welche Rolle spielt der Klimawandel? Und was sagen die Statistiken dazu?

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Zum Tod von Laura Dahlmeier

Vielleicht ist es eine ganz überflüssige Sache, sich darüber Gedanken zu machen. Und natürlich bewegt man sich auf sehr dünnem Eis. Ganz schnell steht man im Auge des Shitstorms, wenn man eine andere Meinung hat als der Mainstream. Doch ich habe mich geärgert, und deshalb gibt es jetzt diesen Text.

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Die eiserne Lady, Teil 3

Elizabeth fiel auf. Eine junge Amerikanerin allein in Kathmandu? Sie wurde sehr rasch in die High Society von Nepals Hauptstadt aufgenommen. Und sie passte dort auch gut hin. Sie hatte als Korrespondentin für die Time Inc. und als Verfasserin von Dossiers zur politischen Lage in Nepal für die Knickerbocker Foundation gleich zwei Einkommen, und so konnte sie sich einen komfortablen Lebensstil leisten.

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Die eiserne Lady, Teil 2

Wieder so ein Vorurteil. Ich hätte darauf gewettet, dass Elisabeth Hawley Britin ist. Eine konservative britische Lady wie sie im Buche steht. Aber sie  wurde 1923 in Chicago geborgen. Ihr Großvater, Akademiker und erfolgreicher Unternehmer, brachte es zu Wohlstand und stieg zu einem der angesehensten Bürger Chicagos auf. Auch seine Frau, Elizabeths Großmutter, hatte studiert, was zu dieser Zeit mehr als ungewöhnlich war.

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Die eiserne Lady, Teil 1

Vorurteile sind ja so eine Sache. Man mag sie eigentlich nicht. Schon das Wort „Urteil“ klingt so endgültig. Und doch sind sie allgegenwärtig. Ich kenne jemanden nicht, habe aber schon dies und jenes über sie/ihn gehört. Und zack habe ich ein Vorurteil. Dagegen ist kein Kraut gewachsen. Wir alle haben ständig irgendwelche Vorurteile. Wir sollten sie aber, vor allem wenn es sich um Menschen handelt,  auf keinen Fall wirklich ernst nehmen. Denn Vorurteile erweisen sich oft als falsch. Jedenfalls in meiner Lebenswirklichkeit.

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Eine Frau namens Wanda

Als ich zum ersten Mal über die polnische Alpinistin Wanda Rutkiewicz las, wollte ich meine Tochter, falls ich je eine haben würde, Wanda nennen. Sie war sehr klug, attraktiv, ehrgeizig und außerordentlich erfolgreich. Schon 1992 hatte Rutkiewicz 8 der 14 Achttausender auf ihrem Konto, fast ein ganzes Jahrzehnt bevor Edurne Pasaban ihren ersten Achttausender bezwang. Die Spanierin Pasaban war die erste Frau, die alle 14 über 8000 m hohen Berge besteigen konnte. Rutkiewicz war ihrer Zeit also meilenweit voraus.

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Der unbekannte Zweite

Es war reiner Zufall , dass ich Ryszard Pawłowski getroffen habe. 2012 wollte ich meinen zweiten Versuch am 8080 Meter hohen Hidden Peak starten. Doch ich hatte Probleme, Partner zu finden. Ich bekam zwar eine ganze Reihe von Anfragen, aber als es dann ernst wurde, blieb nur Christoph Descher übrig. Was sich jedoch als großes Glück entpuppte, denn wir waren ein tolles Team und sind weit gekommen, wenn auch nicht bis auf den Gipfel. Aber das ist eine andere Geschichte.

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