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Alle Jahre wieder

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Angesagte Regenwahrscheinlichkeit 75 %! In diesem Sommer die Regel. Man kann sich darauf einstellen. Aber schön ist eine solche Prognose nicht, vor allem, wenn ein Kennenlernwochenende geplant ist, mit Klettern, Boofen und Stiegentour. Doch da die Meteorologie eine Wissenschaft ist, bei der die Protagonisten leider nicht selten völlig daneben liegen, darf man immer hoffen.

Zauberhafter Superolaf

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Tja, ich musste den Titel wählen. Wann wird man schon mal so genannt? Warum, dafür gibt es gleich die Erklärung. Dieser August hat es wirklich in sich, und allein jene Tatsache ist schon eine news wert. 

Mühsam

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Wenn einer keinen Grund zum Jammern hat, dann ich. Eigentlich müsste ich den ganzen Tag jauchzend und frohlockend durch die Gegend rennen. Aber nach einer solchen Reise wie unsere Perutour eine war, fällt mir das schwer. Denn nachdem man wochenlang zehn Stunden am Tag durch die Pampa trekken und auf Berge steigen durfte, ist man für die Arbeit am Schreibtisch regelrecht verdorben.

Hatun Machay

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In die Quechua-Sprache übersetzt heißt Hatun Machay “Große Höhle”. Und hier geht es schon los mit dem Aufhorchen. Es ist nicht nur eines der schönsten Sportklettergebiete in ganz Südamerika. Es liegt auf beachtlichen 4300 Metern und  ist damit das offiziell höchste eingerichtete Klettergebiet der Welt. Und womöglich mit Abstand das älteste.

Jacobs Beitrag

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Jacob möchte gern das Wort haben. Also soll er es bekommen. Ganz gespannt, was denn nun kommen wird, gebe ich die Admin-Hoheit an dieser Stelle an ihn ab.

Frei sein

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Wir hatten sowas von Glück. Seit drei Tagen versuchen wir es zu fassen. Es gibt bei uns kaum ein anderes Thema. Begonnen hat es damit, dass ich ein dringendes Bedürfnis verpürte, aber leider mein UriBag voll war. Ich musste also aus dem Zelt raus. Die Uhr zeigte Drei, und das erste was ich außer diesem unschönen Umstand bemerkte, war die Stille.

Kalte Schulter

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Ist es Zufall, dass wir tagelang strahlendes Wetter hatten? Und genau heute, da wir wieder im 5400 m hoch gelegenen Gipfellager am Alpamayo eingetroffen sind, schneit es schon den ganzen Tag!

Rückkehr zum Alpamayo

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Das hat schon was. Wir kommen von den Bergen runter und haben erst einmal ein, zwei Tage zum Wäschewaschen, Duschen, Essen in Caraz. Gestern sind wir noch für einen Tag mit dem Collectivo nach Huaraz gefahren, um einzukaufen und frisches Geld zu besorgen. Das war uns inzwischen ausgegangen.

Widerspenstig Teil 2

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Dieser Beschluss, zumindest zum Bergschrund aufzusteigen erwies sich als goldrichtig. Es war ein prächtiger, wolkenloser Morgen mit strahlendem Sonnenaufgang. Ich bekam ein immer besseres Gefühl. Einen Versuch an einem Tag, der so verheißungsvoll einlud, konnte nicht verkehrt sein. Zumindest versuchte ich mir, das einzureden.

Widerspenstig Teil 1

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Außer uns biwakierte hier im Hochlager noch eine zweite Seilschaft. Ein Russe und ein Kanadier. Als die beiden aufbrachen, war es kurz nach Ein Uhr mitten in der Nacht. Wieso so zeitig? Erst gegen Sechs kommt das Licht.

Chancen

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Wir sind schon irgendwie verunsichert durch das ganze Gerede und natürlich die Unfälle. Also haben wir uns zu zwei Aktionen entschlossen, die wir gestern und heute auch durchgezogen haben. Erstens wollten wir hier oben einen langen Atem haben, um auf bessere Verhältnisse solange warten zu können, wie nötig.

Unter Schock

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Gestern sind wir zum Lago Paron gefahren und von dort aus ins Basislager des Artesonraju aufgestiegen. Hier erwarteten uns, die Bedingungen an unserem Berg betreffend, viele schlechte Nachrichten. Aber wir wollten uns an diesem Abend unsere Laune einfach nicht vermiesen lassen.

Höhere Gewalt

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Zwei andere Gruppen befanden sich vorgestern (10. Juli) außer uns noch im Hochlager. Und bei denen begann es schon mitten in der Nacht, so gegen ein Uhr zu rumoren. Die eine Gruppe wollte auf den Quitaraju, die andere, drei Amerikaner und ihr peruanischer Climbing Guide, auf den Alpamayo. Nach einer kurzen Beratung von Schlafsack zu Schlafsack entschlossen wir uns, liegen zu bleiben. Wir wollten einen weiteren Tag warten.

Quitaraju

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Manchmal wundert es mich noch. So etwas wie einen Wecker haben wir hier nicht dabei. Trotzdem war ich wie geplant Punkt fünf Uhr munter. Meine innere Uhr arbeitet präzise. Aber an Aufbruch nicht zu denken! Es schneite immer noch.

Fotoglück

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Heute war ein ganz besonderer Tag. Einer, den ich ganz sicher nicht vergessen werde. Und der Grund dafür sind einerseits die unglaublich eindrucksvollen Berge, die uns hier umgegeben.

Flotte Esel

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Ich gerate ja ziemlich leicht ins Schwärmen. Und gerade ist es wieder soweit. Hier im Tal des Santa Cruz ist es einfach nur schön. Und das obwohl wir eigentlich nicht wirklich gutes Wetter haben und wir beide von allem möglichen Getier ziemlich zerstochen sind.

Aufgebrochen

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Wir haben nicht getrödelt. Einen Tag in Huaraz, anderthalb hier in Caraz, zwei Tage mit Flugzeug und Bus unterwegs. Schneller geht es kaum. Trotzdem macht sich so langsam die Ungeduld breit. Aber nun geht es wirklich los. Heute früh steigen wir noch ein letztes Mal in einen Collectivo, welcher uns in etwa einer Stunde von Caraz nach Cashapampa bringt. Hier wartet hoffentlich unser Eseltreiber auf uns, den wir gestern telefonisch geordert haben.

Huaraz

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Nach zusammen 16 Stunden reiner Flugzeit und acht Stunden Busfahrt sind wir in Huaraz eingetroffen. Knapp zwei Tage waren wir insgesamt unterwegs. Alles auf unserer Anreise hat beunruhigend reibungslos funktioniert.

Wettersack am Mont Blanc

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Das Wetter kann man immer vorschieben. Die Leute werden es verstehen und nicht weiter nachfragen. Reichte die Kondition oder das Können nicht aus? Beschlich einen die Angst oder fehlte Ausrüstung? Womöglich lag man bei der Routenwahl daneben? Vielleicht wurde falsch mit dem Essen und dem Brennstoff kalkuliert? Das Wetter muss fast immer als Grund für einen Misserfolg herhalten. Und auch bei uns könnte es so einfach sein.

Endspurt

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Nun, ich gestehe! Anstatt fleißig am Computer zu sitzen, um mein Zeug hier in geordneten Verhältnissen so zu hinterlassen, dass in den kommenden sieben Wochen nichts anbrennt, war ich über Pfingsten gleich mal vier Tage klettern. Dafür gibt es aber eine Entschuldigung! Ich liebe es, in der Wärme zu klettern.

Untrüglich

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Wenn die Besuche im tapir häufiger werden und die Packlisten mehr und mehr Häkchen bekommen; wenn die Zeit immer knapper zu werden scheint und die Dinge immer zahlreicher, die noch unbedingt erledigt werden müssen; wenn immer öfter Freunde anrufen, weil man sich doch noch einmal sehen sollte, ist das ein untrügliches Zeichen. Dann dauert es nicht mehr lange.

Tourenpläne

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Anders als bei den anderen sollte die Art und Weise sein, auf welche ich meine Gäste in Nepal führe. Ich wollte ihnen ihre Tour nach ihren Ambitionen, Fähigkeiten und ihrer Kondition “auf den Leib schneidern”. Es gab dazu ein Treffen hier bei mir in Leipzig, auf dem ausführlich darüber diskutiert wurde, wie meine Gäste ihre Trekkingtour gestalten möchten. Mein Part war auf diesem ersten Treffen, meine zukünftigen Gäste zu beraten.

Die schönsten!

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Die höchsten und dann die zweithöchsten! Inzwischen sogar die dritthöchsten und das Ganze natürlich in Höchstgeschwindigkeit. Am besten auch noch im Winter und auf gefährlichen Routen. Boukreev, Göschel und viele andere mahnen. Es ist nicht so einfach, als Alpinist heute noch ins Gespräch zu kommen oder zu bleiben. Immer schneller, immer schwieriger, immer gefährlicher!

Lawine am Everest

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Es ist die folgenschwerste Katastrophe, die sich am Everest je ereignet hat. Am 18. April gegen 6.30 Uhr löste sich eine gewaltige Lawine von der Westschulter des Everest. Sie verschüttete einen Teil der Aufstiegsroute im oberen Bereich des Khumbueisfalles in etwa 5800 m Höhe unweit vom Lager 1. Die Route verläuft in diesem Bereich gefährlich nahe an dieser extrem lawinengefährlichen Flanke.  

Eine lange Zeit

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Wenn es alle sagen, dann muss es ja stimmen. Zehn Wochen in Nepal unterwegs zu sein, sei sogar eine schier unendlich lange Zeit, meinen manche meiner Gäste, wenn sie das Heimweh drückt. Für einige fast unvorstellbar, sich so lange dort aufzuhalten! Und wenn ich an die denke, die ich daheim diese Zeit allein gelassen habe, dann bin ich sogar ebenfalls dieser Meinung.