Jährliches Archiv: 2019

Hoch gepokert

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Gastbeitrag von Daniela Göhler, Helmut Hartmann, Andreas Venter; Bilder und Bildunterschriften ich Unser letzter Gastbeitrag “Große Erwartungen” lässt erahnen, dass wir euphorisch von Tagnag aus in unser Abenteuer starteten. Es war klar, dass es Stolpersteine geben würde. Aber wieviele, wie groß und welcher Form, das wussten wir noch nicht.

Kommen die Yaks?

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Für mich war das neu. Und ziemlich beunruhigend. Wenn ich in den vergangenen Jahren mit einem Sherpa etwas ausgemacht hatte, dann funktionierte das auch. Und natürlich war in eine solche Abmachung buchstäblich mit eingepreist, dass es Probleme geben könnte.

Die Magie der Berge

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Text und Bilder Detlef Weyrauch Eigentlich hätte ich diesen Beitrag gar nicht schreiben können. Ich hatte die Chance gebucht, auf den Nirekha Peak steigen zu können. Mittlerweile sagen mir sowohl mein Gefühl als auch mein Verstand, dass ich von diesem ambitionierten Vorhaben die Finger lassen sollte.

Kein Spiel

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Als Daniela und ich vom Berg hinunter gewankt kamen, hatten wir noch zwei Tage, um den Gipfel zu erreichen. Der Alternativen gab es also nicht mehr viele. Entweder wir machten einen Ruhetag, was Sven und ich wirklich gern gesehen hätten und setzten am letzten Tag am Berg alles auf eine Karte. Dann musste vor allem das Wetter mitspielen.

Abschied ? Teil 2

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Aber dafür mussten wir weiter ohne Pause Seile verlegen. Überhaupt war der ganze schöne Besteigungsplan nur dann realistisch, wenn wir eine ununterbrochene Seiltrasse am Berg haben würden. Die Zeit saß uns im Nacken. Wir mussten dran bleiben.

Abschied ? Teil 1

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Yaks sind bemerkenswerte Tiere: Stoisch, zäh, genügsam, beim Fressen auch streitbar. Sie gehen ihren Weg unbeirrt, ohne Pause immer mit dem gleichen Tempo. Nicht schnell aber auch nicht langsam. Ich habe Yaks nur in einer einzigen Situation panisch und völlig unkontrollierbar gesehen.

Große Erwartungen

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Ein Gastbeitrag von Helmut und Daniela, Fotos: Olaf Jetzt sind wir seit 1,5 Wochen in den Weltbergen unterwegs. Vieles ist noch unvorhersehbar aber was wir bereits gesichert sagen können und was schon jetzt fest eingebrannt ist in unsere Erinnerung: Das Himalaya-Gebirge ist eine für uns nicht gekannte Dimension an Bergen.

Mehr Luft -Teil 2

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Aufgrund des herrschenden Sauerstoffmangels kommt es zu einer erhöhten Atemfrequenz oder reflektorischen Hyperventilation wie die Mediziner sagen würden. Das führt zu einem vermehrten Abatmen von CO2.

Mehr Luft!

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Goethes letzte Worte ein wenig für uns abgewandelt. Er bat der Überlieferung nach um mehr Licht bevor er starb. Wir bräuchten in den nächsten Wochen vor allem mehr Luft, wenn wir die Berge hoch schnaufen wie eine alte Dampflok. Doch die Luft wird leider immer dünner, je höher wir aufsteigen.

Wie geschmiert

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Läuft alles wie geschmiert, ist es rein theoretisch nahezu unmöglich, eine spannende News zu schreiben. Denn wenn buchstäblich alles glatt und nach Plan verläuft, dann sind news womöglich langweilig. Ich aber bin gerade sehr froh, dass ich dieser news jenes Schicksal nicht ersparen kann.

Holzberg-Update

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Meine Wortmeldung vom 3. Dezember 2018 zum Thema der drohenden Verfüllung des Holzberges trug den Titel “Gefahr im Verzug”. Die Resonanz auf diesen Artikel war erfreulich groß und sehr positiv. Deshalb nun im Nachgang mein persönlicher und möglichst sachlicher Versuch, den momentanen Stand der Dinge zu beschreiben, so wie ich ihn einschätze. 

Die Bürste und der Klimaschutz

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Ich weiß nicht, ob es für ein Buch reichen würde. Aber es ist schon eine Menge an großartigen, skurrilen, rührenden und traurigen Erlebnissen zusammen gekommen im Laufe der vielen Jahre, die ich mit anderen Menschen in den Bergen verbracht habe. Gerade ist wieder etwas lustiges passiert.

Eiskletter-Reflexionen

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Ein Text von Daniela Göhler, so authentisch und kurzweilig, dass ich ihn gern auf meiner Homepage veröffentliche. Die Fotos sowie die Bildunterschriften stammen von mir und zeigen natürlich vorwiegend die Autorin. Und hier Danielas Text: Das wichtigste zuerst: Die Eiskletterwoche war fantastisch. Der Anfang holprig, das Ende grandios.

Ein Feedback

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Das wichtigste Event des Jahres, sozusagen den Lohn für Angst am Berg, Selbstzweifel vor der Abreise, für die Strapazen unterwegs und die anschließend vor dem Bildschirm, bedeuten die Vorträge vor meinem Publikum hier in meiner Heimatstadt Leipzig für mich. Ich hole mir diesen Lohn für jene Dinge ab, die nicht sieht, wer lediglich schöne Bilder von meinen Kletter- und Bergtouren rund um den Globus anschaut.