Kategorie: Allgemein

Nichts mehr wie es war

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Endlich ganz oben zu stehen, auf dem Gipfel eines hohen Berges, also sich selbst und alle anderen Hindernisse überwunden zu haben, verschafft eine Zufriedenheit, die wir im Alltag selten finden. Hier oben reagiert niemand auf uns und unsere Regeln, und wir können die Anwesenheit des Lebens wieder spüren.

Holzberg Update: Guter Start

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Ich gebe es zu: Am Anfang waren wir ein bisschen frustriert. Unser Holzberg war plötzlich in akuter Gefahr (und ist es leider noch immer). Aber so richtig gekümmert hat das anfangs nur wenige. Noch weniger waren es, die sich glasklar für die komplette Rettung des Holzberges aussprachen, auch auf die Gefahr hin, dass wir Kletterer dann womöglich das Nachsehen hätten, weil uns der Eigentümer das Klettern verbieten könnte. Und nur eine Handvoll Leute haben tatsächlich Zeit und Kraft in den Kampf für die Holzbergrettung investiert. DAS HAT SICH NUN KOMPLETT GEÄNDERT und ist ein Grund zu großer Freude und auch...

Hart, tückisch und kalt

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Ich musste das Eisgerät mehrmals einschlagen, bis mir dieses leichte Vibrieren signalisiert, dass ich jetzt womöglich Vertrauen in seinen Halt haben darf. Doch rund um die eingeschlagene Haue hat sich mit einem feinen, kaum wahrnehmbaren Geräusch eine Eisschicht abgelöst. Es hörte sich so an, als würde man ein dünnes Holzplättchen zerbrechen.

Trailer gut – Alles gut

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Es ist jedes Mal aufs Neue eine spannende Angelegenheit. Kaum das wir von der Expedition wieder zurück sind, bekommt Ulf Wogenstein das gesamte Filmmaterial. Er soll daraus den Trailer für den neuen Vortrag machen. Über die Anforderungen an diese Arbeit brauchen wir beide nicht mehr groß zu reden: Aus vielen Stunden Material zwei Minuten Film produzieren, möglichst eine Geschichte erzählen, neugierig auf meinen neuen Vortrag machen. Nicht mehr und nicht weniger!

Vom Präpsaal zum Hidden Peak, Teil 1

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Dieser Artikel ist eine Auftragsarbeit für das Buch, welches zum 150. Gründungsjubiläum der Sektion Leipzig des DAV erscheinen soll.– Für mich oft der spannendste Teil einer Vortragspräsentation. Bei Firmenvorträgen oft sogar Vertragsbestandteil. Man darf mich alles fragen, was man noch nie wissen wollte, weil man so gar nichts über das Bergsteigen wusste und sich auch nicht dafür interessiert hat. Aber nun nach meinem Vortrag ist das anders. Also fragt das Auditorium los. Und da geben mir die Fragenden manchmal eine Menge Stoff zum Nachdenken mit nach Hause. 

Holzberg – Die Wende?

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Der Holzberg ist leider immer noch nicht gerettet. Wieder muss ich sagen: Ganz im Gegenteil. Das Damoklesschwert zumindest einer Teilverfüllung hängt nach wie vor drohend über dem Biotop im Holzberg. Doch ging es auf dem mühsamen Weg der Bewahrung des Holzberges in den letzten Wochen ein ganzes Stück voran. Und das ist vor allem dem unermüdlichen Einsatz einiger weniger zu verdanken, die mit großem persönlichen Engagement und einem immensen Zeitaufwand die Sache des Holzberges so weit vorangebracht haben.

Was uns die Berge lehren

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Millionen deutscher Soldaten wurden im Zweifrontenkrieg in den Schützengräben verheizt, doch er ging seelenruhig klettern. Der Einberufung entkam er, weil er seit 1912 unangemeldet bei seiner Halbschwester in Dresden wohnte. Die meiste Zeit schlief er sowieso unter den Felsen. Die Rede ist von Emanuel Strubich. 

Todesfalle Seil

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So reißerisch der Titel klingt, so zutreffend kann er unter bestimmten Umständen sein. Der 27. August 2017 war ein schwarzer Tag in den Alpen. Am 3263 Meter hohen Gabler im Zillertal geriet eine sechsköpfige bayrische Seilschaft durch den Sturz eines Bergsteigers ins Rutschen und stürzte 200 Meter in die Tiefe. Fünf von ihnen starben. Und in Italien stürzte am gleichen Tag eine Seilschaft mit neun Bergsteigern auf einem Gletscher an der 3556 Meter hohen Presanella ab, zwei Menschen kamen um.

Zeichen noch ohne Wunder

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Meiner Freude über das, was wir als “Holzbergfreunde” gemeinsam mit der Böhlitzer Bürgerinitiative auf dem Bergfilmfestival am 31. August erreicht haben, kann ich an dieser Stelle leider erst jetzt Ausdruck verleihen. Doch der Grund dafür ist äußerst positiv. Ich durfte im perfekten Bergeller Granit eine Woche lang ein wenig von meinem in Pakistan aufgehäuften Rückstand im Klettern aufholen. Aber jetzt bin ich wieder im Lande und kann mich auch an dieser Stelle freuen.

Holzberg Update – Feuer frei!

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Das brasilianische Institut für Satellitenforschung (INPE) ist unter anderem damit beauftragt, Waldbrände im Amazonasbecken zu beobachten. Seit Beginn des Jahres wurden 72000 Brände registriert. Derzeit lodern so viele Feuer wie niemals zuvor. Große Teile des südlichen Amazonasbeckens brennen. Eine Katastrophe, die unseren ganzen Planeten betrifft. Gelegt wurden diese Feuer von Menschen.

Concordia Kino – Ein Resümee

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Die Trekkinggruppe der Pakistanreise schaut zurück… Während unsere drei Bergsteiger nun zum Gipfel aufbrechen, sind wir, die Trekkinggruppe seit 14 Tagen wieder zurück in der Zivilisation. Wir alle wurden vor unserer großen Reise, in Verbindung mit der Frage: “Was, du fährst nach Pakistan, ist das nicht gefährlich?” oftmals mit großen Augen angeschaut. Gefährlich? Unsichere Lage? Was wir dann in Pakistan erlebt haben, war jedoch das ganze Gegenteil. 

Holzberg: Das Gutachten

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Da hat niemand anderes als das renomierte Zentrum für Luft und Raumfahrt ermittelt, wieviele Insekten eigentlich durch Windräder vernichtet werden. Und es war so erschrocken über die Reaktion auf das Ergebnis, dass es sich dazu am liebsten gar nicht mehr äußern möchte. Etwas gegen Windräder zu sagen, macht einem hierzulande keine Freunde. 

Welche Sehnsucht?

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Drei Wochen ist es her, seit ich aus Nepal zurück bin. Seitdem rast die Zeit wieder. Aber diesmal mit besonderer Geschwindigkeit. Nicht nur, dass in diesen drei Wochen drei Kletterevents im Elbsandstein mal eben 9 von den 21 Tagen in Anspruch nahmen. Unter anderen das Kennenlernwochenende mit unseren Pakistangästen und ein sehr effektives, individuelles Kletter-Coaching mit Alex und Maciej.

Die Magie der Berge

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Text und Bilder Detlef Weyrauch Eigentlich hätte ich diesen Beitrag gar nicht schreiben können. Ich hatte die Chance gebucht, auf den Nirekha Peak steigen zu können. Mittlerweile sagen mir sowohl mein Gefühl als auch mein Verstand, dass ich von diesem ambitionierten Vorhaben die Finger lassen sollte.

Holzberg-Update

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Meine Wortmeldung vom 3. Dezember 2018 zum Thema der drohenden Verfüllung des Holzberges trug den Titel “Gefahr im Verzug”. Die Resonanz auf diesen Artikel war erfreulich groß und sehr positiv. Deshalb nun im Nachgang mein persönlicher und möglichst sachlicher Versuch, den momentanen Stand der Dinge zu beschreiben, so wie ich ihn einschätze. 

Die Bürste und der Klimaschutz

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Ich weiß nicht, ob es für ein Buch reichen würde. Aber es ist schon eine Menge an großartigen, skurrilen, rührenden und traurigen Erlebnissen zusammen gekommen im Laufe der vielen Jahre, die ich mit anderen Menschen in den Bergen verbracht habe. Gerade ist wieder etwas lustiges passiert.

Der lange Versuch-Ein Rückblick

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Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und Jahresrückblicke sind gerade in Mode. Aber diejenigen, die diesen Blog lesen, würden sich bei einem Jahresrückblick vermutlich langweilen, weil sie ja alles im gerade verstreichenden Jahr hier schon einmal gelesen haben. Wer dennoch Lust darauf verspürt, der findet einen reich bebilderten Jahresrückblick in den Posts der vergangenen Tage bei mir auf der Facebookseite.

Das Furtenbach Prinzip

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Es gibt Diskussionen, die man eigentlich gar nicht erst führen sollte. Aber manchmal muss man eben auch Stellung beziehen. Zu groß ist die Plattform, die Lukas Furtenbach inzwischen gegeben wird. Jetzt sogar in der neuesten Ausgabe von bergundsteigen. Ich habe dieses Magazin immer sehr geschätzt. Also ein paar Mal Ein- und wieder Ausatmen zur Entspannung bevor ich losschreibe.

Devils`Dancefloor Teil 2

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Hamaroyskaftet Warum gibt es bei von Menschen gemachter Kunst so völlig unterschiedliche Auffassungen über Schönheit, bei Bergen aber nicht? Zumindest ist das meine Erfahrung. Und was macht einen Berg aus, den alle Leute schön finden? Beim Matterhorn herrscht diesbezüglich Konsens, beim Alpamayo, der Ama Dablam und dem Hamaroyskaftet ebenso! Eine schlanke, völlig freistehende, himmelwärts strebende Granitfelsgestalt von atemberaubender Kühnheit. Sie war das zweite Ziel von Uwe und mir in den vergangenen zwei Wochen im Norden Norwegens.

Selbst übertroffen

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Fertig! Der neue, dritte Trailer zum Shivling-Vortrag über unsere letztjährige Expedition zu einer der beeindruckendsten Berggestalten auf unserem Globus! Ab sofort kann man ihn so oft man will auf der Startseite meiner Homepage anschauen. Und hier in diesem Beitrag selbstverständlich auch. Und ich werde das in nächster Zeit voraussichtlich das ein oder andere Mal tun, denn er ist so geil!

Nachtrag zu “Idiotensicher?”

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Ich bin verwundert. Da sitze ich am Schreibtisch und mir drängt sich ein Thema für einen Beitrag in meinem Blog auf. Inspiration gibt es genug. Den Ausschlag für den letzten Blog “Idiotensicher?” gab ein Unfall in der Leipziger Kletterhalle no limit. Ein Kletterer fiel ungebremst vom Umlenker auf den Boden. Er hatte Glück, weil dort, wo er aufschlug, eine Matte lag. Trotzdem war er sehr schwer verletzt. Sein Fehler, er hatte sich an die einzige Stelle seines Gurtes eingebunden, die selbst bei geringer Belastung heute noch reißen wird.

Idiotensicher?

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Früher war ganz sicher nicht alles besser. Früher war aber eine ganze Menge einfacher, viel einfacher, und das gilt besonders für den Bergsport. Früher gab es keine Lehrmeinung über die heftigst diskutiert wurde, solange bis man als aufstrebender Anfänger gar nicht mehr wusste, wie man es nun richtig machen sollte. Früher gab es den alten, erfahrenen Bergsteiger, zu dem ich aufsah, dem ich mich anvertraute und von dem ich lernte. Ich wusste, dass der es konnte, weil er so vieles gemacht und trotzdem überlebt hatte. Das gab mir das beruhigende Gefühl, in guten Händen zu sein.

Meilenstein 8. Grad

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Er war ein vagabundierender Außenseiter, ein schweigsamer Einzelgänger, dem man die ärmlichen Verhältnisse ansah, aus denen er kam. Von Beruf war er Schneider. Aber als solcher gearbeitet hat er wohl nicht sehr viel. Ab 1912 wohnte er bei seiner Halbschwester in Dresden. In den folgenden zehn Jahren, mehr blieben ihm nicht, wurde er zum besten Kletterer der Welt! Die Rede ist von Emanuel Strubich.

Meteora Teil 2

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Über Jahrhunderte muss es ein ziemlicher Nervenkitzel für die Meteora-Mönche gewesen sein, in ihre Klöster zu kommen. Vermutlich der einzige für sie. In der Regel erklommen die Mönche die Felsen ihrer Klöster mit Strickleitern oder Leitern aus Holz, die aneinander gehängt waren. Und das ging nur mit viel Gottvertrauen.

Zeit zum Aufbruch

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Nun sind es nur noch Stunden bis zu unserem Start in das gewaltigste Gebirge unseres Planeten. Und wie immer habe ich das Gefühl, es dieses Mal nun tatsächlich nicht zu schaffen. Eigentlich wäre noch eine Woche vonnöten, um all das zu erledigen, was unbedingt vor der Abreise noch getan werden muss. Aber auch dieses Mal werde ich pünktlich, gestiefelt und gespornt gemeinsam mit meinen Gästen im Flieger sitzen. Zumindest hoffe ich das 🙂