Kategorie: Allgemein

Oberlausitz

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Geschafft! Die Vortragssaison ist vorbei. Die vergangene Woche war mit vier Veranstaltungen noch einmal ziemlich voll. Und voll waren auch die Vortragssäle. Gott sei Dank! Meine Veranstaltungsagentur Pikander hat wirklich gut gearbeitet. Neben Leipzig, wo meine Vorträge immer Heimspiele sind, bin ich in der Oberlausitz am liebsten. Doch wenn ich in Löbau beispielsweise so etwas sage, dann denken die Zuschauer dort, dass ich sie veralbern will.

Du Glücklicher!

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Was drei Monate in den Himalaya? Du hast es gut! Das würde ich auch gern machen! Soviel Urlaub wollte ich auch mal haben! Oder eben du Glücklicher! Das höre ich jetzt täglich, wenn die Leute mitbekommen, dass ich demnächst mal eben wieder für fast 100 Tage weg bin. Dabei könnten sich einige von denen, die das zu mir gesagt haben, problemloser ausklinken als ich, wenn sie es denn wollten.

Traumkulisse

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Eigentlich wären die beiden Vorträge im asisi Panometer nur zwei von vielen, redete ich mir ein. Und normalerweise hab ich was gegen Plastestühle. Und 22 Grad Raumtemperatur sollten es schon sein, wenn meine Zuhörer zwei Stunden lang stillsitzend mir zuhören müssen. Und wer weiss, ob das mit der Soundtechnik in diesem riesigen Raum funktionieren kann? 

Expeditionslogistik

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Das wird wohl die eigentliche Herausforderung bei meiner nächsten Expedition. Wie bekomme ich die Ausrüstung an vier verschiedene Gipfel? Unter anderem darum ging es bei unserem vorletzten Expeditionstreffen bei Thomas. Er hatte für uns gekocht. Was Jungs heutzutage so alles können müssen.

Holzberg

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Ich kann mich nicht entscheiden. Muss ich aber auch nicht. Doch irgendwie trifft man mich am Holzberg am häufigsten. Woran das liegt, kann man in der Fortsetzung meiner kleinen Reihe über die Kletter-Hotspots des Leipziger Umlands lesen.

Glück im Unglück

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Über uns ein Zelt in einer steinschlaggefährdeten Rinne. Ich wußte sofort, dass da etwas nicht stimmte. Meine Gruppe und ich waren am Island Peak in Nepal gerade im Hochlager angekommen. Am nächsten Tag sollte es zum Gipfel gehen. Nachdem wir unsere Zelte aufgestellt hatten, so dass meine Gäste mit dem Kochen beginnen konnten, stieg ich zu dem anderen Zelt hinauf. Es war nur provisorisch aufgebaut. Ich ahnte eigentlich schon, was mich erwarten würde, wenn ich gleich den Reißverschluss öffnete. Und leider wurden meine Befürchtungen wahr.

Sauwetter

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Einen ungünstigeren Termin für unser erstes Expeditionstreffen hätten wir uns kaum aussuchen können. Wintereinbruch, Schneetreiben und Verkehrschaos auf der A9. Trotzdem mussten wir nach Potsdam. Christoph war während der Vorbereitung auf den Hidden Peak viele Male nach Leipzig gegondelt. Deshalb hatte ich ihm versprochen, dass dies bei unserem nächsten gemeinsamen Projekt anders wird. 

Baruntse

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Der Vorverkauf für den neuen Vortrag “Grenzen erfahren – Hidden Peak 2012” am 19. Januar im asisi-Panometer beginnt ab morgen im tapir, im Jack Wolfskin Store in der Burgstraße und im Panometer. Am 11. Dezember um 14.30 Uhr in der Sendung LexiTV auf dem mdr werden ein Porträt über mich sowie für ganz neugierige Ausschnitte aus meinem neuen Vortrag zu sehen sein. Und es gibt im nächsten Jahr eine neue Expedition!

Kritikerlob

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Aus den Augen aus dem Sinn. Es passiert nicht oft, dass Kritiker sich die Mühe machen, in einen Diavortrag zu kommen, um dann am nächsten Tag auch tatsächlich noch in der Zeitung darüber zu berichten. Doch bei der WELT-DIA-VISION in Mellrichstadt ist das wohl anders.

Am Start

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Der neue Vortrag “Grenzen erfahren” ist nun endlich fertig. Und das ist auch gut so, denn in dieser Woche geht es los. Meine Vortragssaison beginnt am 9. November. Die Premiere ist in Altenburg. Aber ganz ohne getestet zu haben, wie das Ganze auf Zuhörer wirkt, gehe ich da natürlich nicht rein. Die Nagelprobe fand am Wochenende in Rathen statt.

Zinkenberg

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Teil 2 meiner kleinen Reihe zu den Kletterhotspots rings um Leipzig. Heute geht es um den Zinkenberg. Obwohl er zu den ältesten Steinbrüchen der Hohburger Berge zählt, gehört er zu den jüngsten Kindern in der bekletterbaren Steinbruchfamilie. Erst seit 2002 wird hier geklettert. Allerdings nur auf einem vergleichsweise kleinen Teil des Steinbruchgeländes. Ich aber finde diesen Bruch am sympathischsten von allen.

Stein. Monumente.

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Der neue Kalender für 2013 ist da: “Stein. Monumente.” So der Titel. Im übernächsten Jahr ist Jubiläum. Dann steige ich seit 25 Jahren in den Gebirgen dieser Welt herum. Im Sommer 1989 war ich mit Freunden im Fan-Gebirge in Tadschikistan. Pik Energie hieß der Gipfel, den wir dort bezwungen haben, mein erster richtiger Berg. Und er war gleich ein Fünfeinhalbtausender.

Löbejün

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Wir Leipziger Kletterer sind privilegiert. Das hab ich am Wochenende mal wieder dankbar festgestellt. Gut, die Dresdner sind noch viel mehr privilegiert. Und erst die Garmisch-Partenkirchner! Aber man soll sich ja nie mit anderen vergleichen, wenn man nicht unglücklich werden will. Ich jedenfalls war am Wochenende in Löbejün klettern, im Aktienbruch. Das ist der Mercedes unter den Steinbrüchen rings um Leipzig.

Goldstein

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Er ist einer meiner Favoriten, der Goldstein. Um die 60 Meter hoch, 69 Kletterwege fast aller Schwierigkeiten und mitten in der vielleicht schönsten Ecke der Sächsischen Schweiz gelegen, wenn man es ruhig und abgelegen mag.

Oberreintal

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Wenn der gemeine Klettersachse ins Alpine will, dann muss er ziemlich weit fahren. So ein Wochenende ist da eigentlich viel zu kurz. Oft ist es auch ein Problem, sich zu entscheiden, wohin es denn gehen soll. Das Potential in den Alpen reicht für Dutzende von Klettererleben. Doch bei mir hat sich von den näher gelegenen Zielen inzwischen ein Gebiet ganz besonders herauskristallisiert, welches sich von allem, was ich kenne, durch verschiedene sehr positive Aspekte absetzt.

Lawine am Manaslu

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Ich würde viel lieber über mein verlängertes Kletterwochenende auf der Oberreintalhütte schreiben. Und das werde ich auch noch tun. Doch eine Tragödie hat sich am 8163 m hohen Manaslu in Nepal ereignet. Eine Lawine ist über die beiden höchsten Lager hinweg gerast und hat nach Angaben des nepalesischen Tourismusministeriums höchstwahrscheinlich 15 Bergsteigern das Leben gekostet. Wie viele Opfer es tatsächlich gab, ist aber noch nicht genau bekannt.

Ein geiler Job

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In einer Werbung für einen großen Energieerzeuger sagt Otto Sander mit seiner einmalig sonoren Stimme: “NEUE ENERGIE”! Daran musste ich ständig denken als ich am Wochenende gemeinsam mit Urs Zeller am Sächsischen Sandstein in Rathen geklettert bin. Urs hatte ein verlängertes Kletterwochenende bei mir gebucht.

Niederschlag

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Ich war wirklich etwas niedergeschlagen, als ich die Wettervorhersage für unser Alpenwochenende am Taschachgletscher im Pitztal gelesen hatte. Schon am Donnerstagnachmittag, an welchem wir zum Taschachhaus aufsteigen wollten, waren erste gewittrige Schauer angesagt, die Vorhut einer sehr kräftigen Kaltfront.

Christophs letztes Wort

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in Bezug auf die Hidden Peak-Expedition. Er hat meiner Bitte entsprochen. Gestern trafen seine “Nach-betrachtungen” bei mir ein: Nun ist es also vollbracht. Ich bin seit einigen Tagen wieder zu Hause. Aber so richtig angekommen bin ich eigentlich noch nicht!

Nur ein Tag

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Welches Erfolgskriterium gilt beim Bergsteigen? Richtig, wenn man es genau nimmt, nur ein einziges! Wir müssen auf dem Gipfel gewesen sein. Schaffen wir es nicht dort hinauf, dann sollte die Expedition besser gar nicht stattgefunden haben, denn wer wird sich in der heutigen Zeit schon gern mit einem Fehlschlag in Verbindung bringen lassen wollen?

Worauf es ankommt.

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Es geht los. In wenigen Minuten werde ich zum Bahnhof fahren. Wir nehmen den Nachtzug, um ja rechtzeitig auf dem Flughafen zu sein. Der erste ICE morgen früh wäre so knapp in Frankfurt, dass er keine Verspätung haben dürfte. Und darauf sollte man sich wohl lieber nicht verlassen. Das Permitproblem nehmen wir mit nach Pakistan.

Kennt ihr das?

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Immer wenn es gut läuft, beschleicht mich unweigerlich das Gefühl, als könne es nicht so weiter gehen. Als müsse zwangsläufig irgendetwas passieren, was die ganze schöne Sache zumindest schwierig macht. Oft passiert aber auch gar nichts und man saust durch wie auf einer Bobbahn, ohne die Bande zu tuschieren. Dann wundere ich mich. Und ich hatte schon angefangen, mich zu wundern, als gestern eine Mail unserer pakistanischen Agentur eintraf.

Es wird Zeit!

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Nur noch zehn Tage bis zum Start der Expedition. Da verwundert es nicht, dass ich fast ständig mit den Gedanken bei der bevorstehenden Tour bin. Besonders oft denke ich daran, was so alles schiefgehen kann. Es wird Zeit, dass es losgeht! Worauf sollte ich also möglichst vorbereitet sein? Fest steht, dass wir von Anfang an eine Menge Glück brauchen:

Leben, Sterben und Lügen…

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Wer sich in Gefahr begibt, wird darin umkommen. Das hat mein Vater gesagt, als er erfuhr, dass ich 1995 meinen ersten Versuch an einem Achttausender unternehmen wollte. Er hatte Angst um mich. Ich hatte auch Angst um mich. Und gerade in diesen Tagen werden wir wieder alle gemeinsam daran erinnert, wie groß unsere Verantwortung uns selbst gegenüber ist, wenn wir in den Bergen unterwegs sind. Denn leider ist die gegenwärtige Saison an den großen Gipfeln der Welt eine sehr tragische.

Aircargo

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Irgendwo hab ich es schon mal geschrieben. Das Aircargo ist gleich nach dem Gipfeltag die quälerischste Angelegenheit bei einer solchen Expedition. Da brauche ich bloß an den pakistanischen Zoll zu denken und los geht’s mit dem Vomitus. Doch schon bei der Suche nach einer Cargo-Agentur fingen die Probleme an. Es ist nämlich alles andere als einfach, überhaupt jemanden zu finden, der einen Transport von 125 Kilogramm in sechs Plastetonnen nach Pakistan übernehmen will. Also wer denkt, man brauche bloß DHL anzurufen, und die kämen dann, holten das Zeug ab und schwupp wäre das erledigt, der irrt sich gewaltig.