Jahresarchiv: 2026

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Der Antrag

Wenn ich so den ganzen Tag vorneweg laufe, dann suchen die Augen den Weg, die Beine gehen ihn, aber in mein Bewußtsein dringt dieser Vorgang nicht. Ich bin frei, in Ruhe nachzudenken. Über eine verlorene Liebe oder falsche Entscheidungen. Über die Zukunft, über das am letzten Abend Gelesene oder aber darüber, was ich momentan tue. Ob ich es gut und richtig mache. Was die Leute von mir denken. Und was überhaupt die Aufgaben desjenigen sind, der hier vorneweggeht.

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Puja in Thamo

Schon seit meiner allerersten Reise hierher in die Khumburegion des Himalayas im Jahr 1994 besuche ich das Nonnenkloster in Thamo. Ich war damals sehr zeitig auf dem Weg nach Thame, um weiter nach Lungden zu laufen.

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Dünne Luft!

Die Luft wird dünner. Wir sind ständig außer Atem. Aber wir haben es nicht anders gewollt. Daran können wir derzeit nichts ändern, es sei denn wir kehren um. Aber das will hier niemand. Woran wir aber sehr wohl etwas ändern können, ist unsere Anpassung an den sich ständig vermindernden Sauerstoffpartialdruck. Doch das ist Arbeit. Nicht unbedingt für uns, wohl aber für unsere Körper. Ein seltsamer Widerspruch? Nein.

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Perfekter Start!

Es war schon ganz von Anfang an entspannt. Ich musste nämlich nicht selber zum Flughafen fahren. Das haben zwei meiner Gäste übernommen. Alle waren pünktlich da. Die Schlange am Check In hielt sich in Grenzen. Und ganz erstaunlich für unseren schönen neuen Hauptstadtflughafen fand ich die Geschwindigkeit, mit der wir die Handgepäckkontrolle absolvieren konnten. Das geht leider auch ganz anders.

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Der nihilistische Pinguin

Die erste Frage, die sich mir gestellt hat: Wieso ist dieser Pinguin gerade jetzt ein virales Internetphänomen geworden, ein YouTube-Star aus heiterem Himmel? Warum machen sich die Leute so viele Gedanken über diesen scheinbar todessehnsüchtigen Pinguin? Ich finde den momentanen Hype um einen Pinguin spannend. Aber worum geht es eigentlich? Und vor allem, was hat das mit mir zu tun?

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Genie und Wahnsinn!

Meine Annäherung an den kühnsten Alpinisten, von dem ich je gehört habe, begann ziemlich widerwillig. Ein guter Freund fragte mich, ob ich den Film „Der Alpinist“ schon einmal gesehen hätte. Nein, hatte ich nicht. Mich wunderte, dass er mich überhaupt fragte. Ich schaue mir diese Filme von alpinistischen Übermenschen einfach nicht an. Dieser Freund wusste das genau. Warum also fragte er mich das? Das wiederum fragte ich ihn. Weil mir DIESER Film gefallen und ich ganz bestimmt keine Zeit damit vergeuden würde, antwortete er.

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Ein Sportklettertraum, Teil 2

Das Klettern boomt. Die Entwicklung in den letzten 30 Jahren ist diesbezüglich atemberaubend. Es wäre sicher lohnend, sich Gedanken darüber zu machen, warum das eigentlich so ist. Das erste, was mir dazu einfällt, ist die zunehmende Abwesenheit von greifbaren Zielen in unserem Alltag. Sie kommen uns abhanden, vor allem in unserem Berufsalltag. Zahlen und Termindruck bestimmen unser tägliches Arbeitsleben und immer weniger das sichtbare und mit Händen zu greifende Produkt schöpferischer Arbeit.

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Ein Sportklettertraum, Teil 1

Der Kampf gegen die Schwerkraft ist bei Licht betrachtet ein seltsames Hobby von uns Menschen. Fast schon ein Phänomen. Und die Meinungen darüber sind sehr geteilt. Die einen sagen, Klettern sei völlig verrückt und kreuzgefährlich, die anderen sind dermaßen leidenschaftlich bei dieser Sache, dass es ohne nicht mehr geht.

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Was bleibt? Das Jahr 2025

Der erste Gedanke zum soeben vergangenen Jahr galt einer kurzen Begegnung mit Bernd Arnold. Ich traf ihn während einem meiner Vorstiegskurse am Fuße des Daxensteins im Bielatal. Ich teilte meinen beiden Klettergästen mit, dass sie gerade vor einer lebenden Legende des Sächsischen Kletterns stehen. 900 zum Teil extrem schwierige Erstbegehungen gehen hier auf sein Konto. 

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