Kategorie: Himalaya Trekking

Privilegiert

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Vier schöne aber auch anstrengende Tage liegen hinter uns. Aber Anstrengung gehört in diesen Höhen unweigerlich dazu. Doch gestern Abend und heute morgen war es zweifellos ganz besonders anstrengend und gleichzeitig auch besonders schön, denn wir haben mit dem Gokyo Ri unseren ersten richtigen über 5000 m hohen Gipfel bestiegen.

Die Qualität des Erlebens

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Manchmal geht sie gegen Null. Wenn man bei schlechtem Wetter an das Zelt gefesselt ist und jedem Toilettengang mit Grausen entgegen sieht. Eine News zu schreiben, ist dann auch ziemlich quälerisch. Bei uns hier ist es gerade genau umgekehrt. Unsere Qualität des Erlebens ist momentan exorbitant hoch.

Überraschung

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Ehrlich gesagt, hatte ich die Hoffnung schon aufgegeben. Die Nachrichten, die wir aus Lukla bekamen und auch das grenzwertige Wetter in Kathmandu, waren alles andere als ermutigend. Ich wartete jeden Moment darauf, dass unser Flug gestrichen wurde.

Wegfahren und Wiederkommen

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Wenn jemand nur oft genug von daheim wegfährt, um immer wieder an den gleichen Ort zu reisen und anschließend von dort wieder nach Hause zurückkehrt, dann wird der anfangs einmal fremde Ort mit der Zeit ebenfalls zu einem Zuhause. Genauso ist es inzwischen bei mir. Ich bin gerade zum achtundzwanzigsten Mal in Nepal angekommen.

Countdown für Nepal

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Das ist sie nun die 500. news seit dem ersten Relaunch meiner Homepage im Jahr 2009. Aber eigentlich gibt es noch viel mehr Beiträge, denn meine Seite existiert ja schon seit Ende 1998. Es ist eine Menge an Erlebtem, was da so zusammen gekommen ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten. Und immer wenn ich anfange, darüber nachzudenken, freue ich mich über meinen Mut, damals diesen Schritt vom Tierarzt und Hochschullehrer zum selbstständigen “Abenteurer” gewagt zu haben.

Unwägbarkeiten

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Eine meiner einprägsamsten Erfahrungen der letzten 25 Jahre in den Bergen war eine Reise nach Alaska zum Mount Mc Kinley. Ich hatte mich breitschlagen lassen, für eine Agentur die Reiseleitung zu übernehmen. 13 Teammitglieder!

Alpentraining beendet

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Seit inzwischen fast 20 Jahren bin ich regelmäßig mit Gästen in Nepal unterwegs. Und trotzdem ist es für mich immer wieder aufs Neue ein besonderes Erlebnis, mit ganz unterschiedlichen Leuten in der grandiosen Gebirgslandschaft der Everest-Region unterwegs zu sein. Man lernt sich nun mal sehr gut kennen in dieser Zeit. Doch vor allem ist es für mich eine große Herausforderung. Denn eines steht ja fest:

Abschied

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Es ist uns treu geblieben unser Wetterglück, welches uns die gesamte Reise nicht ein einziges Mal verlassen hat. Wir sind gestern, wie schon auf dem Hinflug, mit der ersten Staffel von Lukla gestartet und kurz nach 8.00 Uhr morgens in Kathmandu gelandet.

Wieder vereint

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Eine aufregende Zeit neigt sich dem Ende zu. Vorgestern ist die Nirekha-Gruppe in einer langen Etappe von Drangnak nach Phortse und gestern von dort nach Namche Basar abgestiegen. Und hier gab es natürlich ein großes “Hallo”.

Alles gegeben

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In den Bergen ist nichts sicher. Vor Zwischenfällen schützen einen weder Sorgfalt noch die Erfahrung von 25 Jahren in den Bergen. Und wenn ich mir das genau überlege, dann ist das auch gut so. Die großen Gebirge dieser Erde hat sich der Mensch eben noch nicht Untertan gemacht.

Sichtbare Zeit

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Im Jahre 1650 berechnete James Ussher, Erzbischof von Armagh, aus den in der Bibel enthaltenen Informationen das Alter der Erde. Seine zweifellos sorgsame Berechnung hatte das Ergebnis, dass die Erde am Montag, den 26. Oktober im Jahr 4004 vor Christus um 9 Uhr morgens erschaffen wurde.

Gut gelandet

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“Reibungslos” ist eine Zustandsbeschreibung, welche rein theoretisch spannende news verhindert. Denn wenn buchstäblich alles glatt und nach Plan verläuft, dann sind news womöglich langweilig. Ich aber bin gerade sehr froh, dass dieser news dieses Schicksal nicht erspart werden kann.

Eingetroffen

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Es ist mühselig geworden, zu zählen. Bin ich gerade das 28. Mal nach Nepal unterwegs oder vielleicht doch schon das 30. Mal? Diese Zahlen beeindrucken inzwischen selbst mich. Mehr als vier Jahre habe ich nun schon im Land der Freundlicheit und der Himalayariesen verbracht.

Auf dem Sprung

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Es sind nur noch Tage, dann ist es schon wieder soweit. Ich werde mit meiner diesjährigen Gruppe in den Himalaya aufbrechen. Das Hauptziel ist ein wunderschöner Sechstausender, mitten im Herzen der Everest-Region. Von seinem Gipfel werden wir einen gänzlich freien Blick auf den höchsten Berg der Welt haben.

Kennenlernen hoch 2

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Es ist noch gar nicht lange her, da hatte ich ein aufschlussreiches Gespräch mit jemandem, der es wissen muss. Will man heute erfolgreich sein, so wurde mir vermittelt, muss man Nischen besetzen, in denen sich noch keiner tummelt und braucht ein Alleinstellungsmerkmal. Ich solle mal über mich und meine Produkte nachdenken! Hab ich gemacht! Und als erstes fielen mir meine Kennenlernwochenenden ein.

Nachwirkung

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Es gibt Termine, die etwas besonderes sind. Am Wochenende fand das Revivaltreffen meiner Mera-Peak-Gruppe statt. Wer jene Tour im April beim Lesen der news verfolgt hat, der weiß, wie schwierig und anstrengend dieser Trek für alle Beteiligten war. Denn den größten Teil dieser aussergewöhnlichen Reise hatten wir einfach riesengroßes Pech mit den Verhältnissen.

Startschuss

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Genaugenommen sind es sogar zwei. Als erstes ging meine Nepalgruppe für kommendes Jahr am Sonnabend in Borna an den Start. Denn wie jedes Jahr ist nach Nepal vor Nepal. Das traditionelle 1. Kennenlerntreffen war gleich aus zwei Gründen etwas besonderes. Erstens, weil diesmal nicht ich sondern zwei meiner zukünftigen Gästen mich und alle anderen zu sich nach Hause eingeladen hatten.

Ungeschlagen

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Das Wort Resümee meint in erster Linie die Formulierung der wichtigsten Ergebnisse von etwas in der Regel Umfangreichem, einhergehend mit der Zusammenfassung des Inhaltes. Den Inhalt kennen die allermeisten, die das jetzt lesen. Und wenn nicht, dann bitte mal in den 13 letzten Blogbeiträgen herumschmökern 🙂 Also beschränke ich mich auf das Formulieren der Ergebnisse:

Eingeliefert

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Als wir am Tag nach der Mammutetappe in Khote eingetroffen waren, gab es am Abend schon wieder ein ernstes Gespräch. Diesmal hatte Ronny mich darum gebeten. Um nach Lukla zu kommen, musste mit dem Zatra La  (4670 m) noch ein weiterer Pass bei diesen schwierigen Bedingungen überquert werden.

Ausgebrochen

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Es gab eine sehr ernsthafte Besprechung mit Pasang. Wir waren uns im Klaren, dass wir nun keine Fehler machen durften. Egal wie der Plan für die nächsten Tage aussähe, keiner sollte überfordert werden. Wie könnten wir es schaffen, noch rechtzeitig nach Lukla zu laufen? Und wenn das nicht zu schaffen ist, welche Möglichkeiten blieben uns dann?

Abgeschnitten

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Ich erwachte, weil irgend jemand wie verrückt an meinem Zelt rüttelte. Zuerst dachte ich, etwas sei passiert und man wollte mich wecken. Aber dem war nicht so. Wecken wollte man mich nicht. Passiert war jedoch tatsächlich etwas.

Seto Pokari

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Am Tag nach unserem Abstieg vom Mera Peak nach Kongma Dingma hieß unser nächstes Ziel im Hunku Tal Seto Pokari. Eine Etappe, die in mir die Zuversicht hinsichtlich der Machbarkeit des Amphu Laptsa wieder wachsen ließ. Es lag zwar noch eine ganze Menge Schnee, aber wir kamen dennoch gut voran.

Gute Zeiten, schlechte Zeiten 2

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Ich wusste Christian nichts zu sagen. Alle in diesem Team hatten es mehr als verdient, für die Mühen der vergangenen Tage belohnt zu werden. Doch Karin und Christian wurden nun um diesen Lohn betrogen.

Gute Zeiten, schlechte Zeiten 1

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Wenn das Wetter auf einer solchen Reise, wie wir sie gerade unternehmen, mies ist, dann sind das schlechte Zeiten. Hatten wir zur Genüge! Ist es gut und die Bedingungen auch, dann ist die Zeit, die man hier erlebt, ganz großartig. Hatten wir doch tatsächlich in den letzten Tagen auch endlich.

Mera La

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Diese Etappe hatte es in sich. Von dem etwa 5000 m hoch gelegenem Khare, wohin wir in zwei Etappen von Khote aus aufgestiegen sind, bis zum 5400 m hohen Mera La ist es nicht weit. Und es ging überraschend einfacher hier hinauf als auf den Dobato-Pass.