Kategorie: Coaching

Eiskletter-Reflexionen

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Ein Text von Daniela Göhler, so authentisch und kurzweilig, dass ich ihn gern auf meiner Homepage veröffentliche. Die Fotos sowie die Bildunterschriften stammen von mir und zeigen natürlich vorwiegend die Autorin. Und hier Danielas Text: Das wichtigste zuerst: Die Eiskletterwoche war fantastisch. Der Anfang holprig, das Ende grandios.

Höhentauglich

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William Bligh. Noch nie den Namen gehört? Aber von der Meuterei auf der Bounty wohl schon. Er war der Kapitän dieses Schiffes. Sein Name stand in unzähligen Büchern und Filmen für einen harten, rücksichtslosen Despoten. Aber das hatte wohl mit der historischen Persönlichkeit wenig bis gar nichts zu tun. Einige gesicherte Fakten wiesen schon immer darauf hin, dass da irgendwas nicht stimmen konnte. Zum Beispiel stiegen 18 Seeleute mit Bligh nach der Meuterei in das winzige, offene Beiboot, mit dem er ausgesetzt wurde. Das war fast die Hälfte der Mannschaft.

Teambuilding wozu?

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Als ich begonnen habe, mich mit dem Thema Erlebniscoaching zu beschäftigen, hatte ich schon eine ganze Menge Erfahrungen auf meinen Expeditionen und den von mir geführten Trekkingtouren in Nepal gesammelt. Und immer wieder fiel mir etwas ganz besonders auf. Wenn meine Gäste an ein Ziel gelangt waren, von dem sie manchmal schon Jahre geträumt hatten, von dem sie häufig sogar glaubten, dass sie vielleicht gar nicht in der Lage sind, es überhaupt zu erreichen, dann geschah etwas mit ihnen. 

Lizenz zum Klettern

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Wenn man etwas gern tut und dabei ganz in seiner Tätigkeit aufgeht, wenn man wirklich leidenschaftlich bei der Sache ist, dann stehen die Chancen gut, auch andere davon begeistern zu können. Klettern gehört zu den Dingen, für die das bei mir zutrifft. Ich hätte kein Problem damit, es ausschließlich zu tun. Doch daraus wird wohl nichts werden.

Teamfindung auf Projecterart

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Klettern und Bergsteigen ist unter anderem deshalb so aufregend, weil es unberechenbar ist. Weil man ständig auf der Hut sein muss und in der Lage, sich ändernde Bedingungen zu erkennen und darauf zu reagieren. Auf Expeditionen bin ich mit Profis unterwegs, die diesbezüglich erfahren sind und gelernt haben, damit umzugehen. Richtig spannend wird es aber auch dann, wenn der Fokus nicht auf den Projekten selbst, sondern auf den Menschen liegt, mit denen ich unterwegs bin.

Zauberhafter Superolaf

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Tja, ich musste den Titel wählen. Wann wird man schon mal so genannt? Warum, dafür gibt es gleich die Erklärung. Dieser August hat es wirklich in sich, und allein jene Tatsache ist schon eine news wert. 

Alpentraining

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Alle Jahre wieder und dieses sogar zwei Mal: Das Training mit meinen Nepalgästen für unseren Sechstausender im Himalaya kommendes Frühjahr. Dieser Termin ist sicher einer meiner Favoriten, vor allem wenn das Wetter mitspielt. Und diesbezüglich hatten wir im Gegensatz zum vergangenen Jahr wirklich Glück, denn das Wetter war nicht nur gut, sondern die gesamten vier Tage geradezu perfekt.