Kategorie: Himalaya Trekking

Nirekha Peak, Teil 1

Kalte Füße 5

Um halb drei klingelte der Wecker. Das Thermometer zeigte in meinem Zelt 19 Grad unter Null. Wieso ist das hier eigentlich so kalt? Alles wird unangenehm und auch schwierig bei so einer Kälte.

Routeneinstieg erreicht

Basecamp 11

Es war kalt heute Nacht, sehr kalt. 25 Grad unter Null. In meinem Zelt immerhin noch 15 Grad minus. Als ich Katrin und Urs heute morgen nebenan fröhlich reden und lachen hörte, war ich doch einigermaßen erleichtert.

Ngozumpa

Spuren im Tiefschnee 7

Nein, ich hab mich nicht vertippt. Der Gletscher den wir gestern überqueren mussten, heißt genauso. Er ist mit Abstand der längste Gletscher in der Everest-Region, länger sogar als der Khumbu.

Gokyo Ri

Gipfel des Gokyo Ri 8

Ich sollte vielleicht nicht immer alles aufschreiben, was mir so in den Sinn kommt. Die Gefahr ist groß, mich lächerlich zu machen. Aber inzwischen kann ich das gut aushalten. Chomolungma schaut uns zu. Ihr gefällt, was sie sieht, und deshalb ist sie uns inzwischen wohlgesonnen.

Neueröffnung

Die Träger 11

Wir sind heute tatsächlich alle wohlbehalten in Gokyo angekommen. Wir mussten den gesamten Weg von Machermo hier hinauf spuren. Es war ein eisenhartes Geschäft für buchstäblich jeden von uns. Und manch einer ist sogar über sich hinaus gewachsen.

Winter!

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Eigentlich wollte ich mich ja erst morgen melden, wenn wir Gokyo erreicht haben. Aber eine Eilmeldung schon vorher ist vielleicht angebracht. Hier liegen Massen von Schnee. Wir wissen gar nicht, ob wir morgen Gokyo überhaupt erreichen können.

Licht und Schatten

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Akklimatisation! Eine Woche verbringen wir damit, bevor es auf den eigentlichen Trek geht. Und dafür waren wir gestern und heute in Thame. Dieses kleine Dorf ist 3800 m hoch gelegen. Der Aufstieg bietet also die nahezu ideale Höhendifferenz von 350 Höhenmeter. Namche liegt ja auf 3450 m. Der Weg nach Thame ist traumhaft schön. 

Am Limit

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Es gibt ein gute und auch ein paar schlechte Nachrichten. Fangen wir mit der guten an. Gestern haben wir alle, also acht Gäste, mein nepalesischer Freund Kumar, Kartsang, ein zusätzlich engagierter Sherpa, fünf Träger und ich den Renjo Pass überschritten.

Halbzeit

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Wir sind in Lungden eingetroffen, und haben nun die 4000-Meter-Grenze deutlich überschritten. Die beiden letzten Tage sind wir von Namche aus fast 1000 Höhenmeter aufgestiegen, so dass vor unserem ersten großen Pass ein Ruhetag fällig ist.

Die erste Hürde

20

Wir haben Namche Basar erreicht.  Die erste Hürde ist genommen. Wir sind heute in Rekordzeit die 650 Höhenmeter von Monjo aufgestiegen. Und es war für mich wieder einmal erstaunlich zu sehen, wie viel besser meine Gäste drauf sind, wenn wir ins Khumbu reinlaufen und nicht reinfliegen.

Ein langer Tag

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Um das Kloster Thupten Chholing zu besuchen, mussten wir einen Umweg in Kauf nehmen. Sowas stößt natürlich nicht immer bei allen auf Gegenliebe. Die Etappen sind so schon lang genug. Ausserdem wird es nötig, für diesen Abstecher vom Hauptweg abzuweichen.

Begegnungen im Märchenwald

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Heute, Montag, 20. Februar, schreibt Hans-Peter: Olafs Auf und Ab sollte munter weitergehen. Diesmal erst 1000 m hoch und dann 860 m runter. Wir hatten einigen Respekt vor dem Aufstieg zum Lamjura La. Was wir dann erlebten, war ein Traumweg durch den Märchenwald.

Auf dem Weg

11

Seit zwei Tagen sind wir nun unterwegs. Und ich muss schon sagen, so einfach ist das nicht, aus der Kalten jeden Tag zweieinhalb Tausend Höhenmeter zu machen. Aber die Truppe steckt das fast klaglos weg. Gestern sind wir in Jiri losgelaufen. Und gleich geht es 800 Meter bergauf zum Malipass, dann das Ganze wieder runter nach Shivalaya und anschliessend 1000 Meter wieder rauf zum Deorali Pass auf 2700 Meter.

Der Mann des Tages

5

Unsere Tour beginnt in diesem Jahr auf der Strasse von Kathmandu nach Jiri. Ca. 180 Kilometer ziemlich nervenaufreibende Busfahrt, jedenfalls für jemanden, der nicht weiss, dass die nepalesischen Fahrer zwar tollkühn aber nicht lebensmüde sind.

Abgefahren!

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Ohne die alljährliche Nepaltour mit meinen Gästen in die Khumbu Region des Himalaya würde mir wirklich etwas fehlen. Zum 21. Mal führe ich in eine Gruppe an den Fuss des Mount Everest, und ich freue mich immer noch darauf. Woran das liegt, ist schnell erklärt.

Das letzte Wort

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Soll Jens haben! Er möchte sich, natürlich auch stellvertretend für alle anderen Gäste, für die grosse Anteilnahme der fleissigen Kommentare-Schreiber bedanken. Ich tue das hiermit natürlich auch, denn ich hab mich riesig darüber gefreut.

Im Netz

6

Die Handys klingeln wieder, das erste Internetcafe ist besucht, die Kommentare gelesen. Der Abstieg in den Alltag geht schnell. In nur drei Tagen sind wir vom Basislager nach Namche Basar hinunter gelaufen. Ich fühle mich jedesmal fast krank, wenn ich Abschied nehmen muss von den Bergen. In ihrem Kraftfeld fühle ich mich wohl. Und ich muss bald zurückkehren, das weiss ich.

Streichhölzer anzünden

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Wir bleiben nicht umsonst volle vier Tage im Basislager des Island Peaks. Nur dann ist es möglich, einen zweiten Versuch zu unternehmen und dazwischen auch noch einen Ruhetag machen zu können.

Für die Fans von Jens

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und für alle anderen Leser natürlich auch! Der Weckruf um halb zwei wurde von allen erhört. Das ist keineswegs immer selbstverständlich. Und pünktlich anderhalb Stunden später standen wir gestiefelt und gespornt abmarschbereit. Nur Matthias konnte leider nicht dabei sein. Er war gestern nach Chukhung abgestiegen, weil er sich nicht wohl fühlte.

Der große Tag!

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Ist schon morgen. Wir sind gestern im Basislager eingetroffen. Dieser erste Tag im Basecamp ist jedesmal etwas ganz besonderes. Morgens geht es mit dem Beladen der Yaks los. Wo kann man dieses Schauspiel schon mal erleben?

Starke Frauen

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Wir sind noch nicht im Basislager. Aber der heutige Tag ist auf alle Fälle auch eine Nachricht wert. Wir sind heute von Dingboche ins 4740 Meter hoch gelegene Chukhung aufgestiegen. Von hier aus soll es morgen ins Basislager gehen.

Zum Island Peak

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Es ist manchmal wirklich erstaunlich. Es stürmt und schneit wie verrückt, dass einem himmelangst werden könnte. Denn die Hänge, an denen der Weg zur Gokyo-Alm entlang führt, sind alle lawinengefährlich. Ist man oben, und es gibt langanhaltende starke Schneefälle, dann sitzt man in Gokyo fest.

Über 5000!

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Gar nichts haben meine Gäste gesagt. Alle haben diese lange Etappe von Mong La nach Machermo klaglos weggesteckt und dort auch einigermaßen gut geschlafen. Inzwischen sind wir im 4750 Meter hoch gelegenen Gokyo eingetroffen.

Mong

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Mong ist ein wunderschöner Platz, einer von meinen liebsten im Khumbu. Hier haben wir einen grossartigen Rundblick auf ein halbes Dutzend herrlicher Sechstausender. Dort sind wir heute eingetroffen und haben damit die 4000-Meter-Marke geknackt. Wir sind nun auf dem Weg in das 4700 Meter hoch gelegene Gokyo und beginnen jetzt die zweite Phase unserer Akklimatisation.

Akklimatisation

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Bevor wir in Richtung Island Peak aufbrechen können, müssen wir uns schrittweise akklimatisieren. Im Basislager am Fuß unseres Berges in 5100 Metern Höhe gibt es in der Luft etwa nur noch halb soviel Sauerstoff wie auf Meereshöhe.