Getaggt: Hidden Peak

Entscheidungsfallen, Teil 3

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In einem Artikel der beiden Autoren Anne van Galen und John van Giels, welche hauptberuflich Berater für Resilienz- und Risikomanagment für verschiedene Industriezweige und auch für Bergführer sind, geben sie uns Empfehlungen an die Hand, wie wir unsere Entscheidungsfindung gerade unter Duck verbessern könnten. (Resilienz ist ein Persönlichkeitsmerkmal, welches zum Tragen kommt, wenn Leute auf Änderungen in ihrer Umgebung mit der Anpassung ihres Verhaltens reagieren müssen. Zum Beispiel auf Verletzungen, Krankheiten, plötzliche Armut oder wie bei uns Bergsteigern auf Veränderungen der äußeren Bedingungen.)

Neue Termine für Hidden Peak-Vortrag

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“Wer schreibt, der bleibt”. Dieses alte Sprichwort trifft momentan andersherum besser den Kern der Sache hier an meinem Schreibtisch. Denn eigentlich wäre ich seit Sonntag in den tief verschneiten Hohen Tauern unterwegs und würde gefrorene Wasserfälle hinauf klettern. Statt dessen muss ich aus bekannten Gründen zu Hause bleiben und schreiben, also aus der Not eine Tugend machen, denn es gibt Neuigkeiten: Die wichtigste zuerst: Wir planen einen zweiten Anlauf für die Premiere der neuen Multivisionsschau über die erfolgreiche Hidden Peak Expedition in Pakistan, die ich ja coronabedingt im vergangenen Oktober absagen musste.

Nicht in ihrer Haut

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Stellen Sie sich vor, man sagt Ihnen plötzlich, es ginge um Leben und Tod von Tausenden und Sie müssten jetzt schnell Entscheidungen treffen. Nur leider wüssten Sie gar nicht, was eigentlich los ist, denn von Virologie, Epidemiologie oder gar Mathematik haben sie gar keine Ahnung. Also holen Sie sich den Rat von Experten, möglichst den Besten ihres Faches.

High Five!

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Gute Nachrichten gibt es noch. Sogar gleich mehrere. Zum Beispiel hat am 4. April eine weitere Charter-Maschine der Bundesregierung Touristen aus Kathmandu, der Hauptstadt Nepals, ausgeflogen. Genau vier Tage später als ursprünglich geplant. Heute gab es nun auch noch einen vierten Rückholflug. Jeder, der Nepal verlassen wollte, hatte nun auch die Gelegenheit dazu.

Vom Präpsaal zum Hidden Peak, Teil 4

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Das neue Jahrzehnt begann mit zwei schmerzlichen Misserfolgen. 2010 scheiterte ich kurz unter dem Gipfel des Fitz Roy in Patagonien, 2012 am 8080 m hohen Hidden Peak im Karakorum. Zwischendurch hatte ich 2011 den Gipfel des Mount McKinley, heute Denali genannt, erreicht. Er gilt als der kälteste Berg der Erde.

Trailer gut – Alles gut

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Es ist jedes Mal aufs Neue eine spannende Angelegenheit. Kaum das wir von der Expedition wieder zurück sind, bekommt Ulf Wogenstein das gesamte Filmmaterial. Er soll daraus den Trailer für den neuen Vortrag machen. Über die Anforderungen an diese Arbeit brauchen wir beide nicht mehr groß zu reden: Aus vielen Stunden Material zwei Minuten Film produzieren, möglichst eine Geschichte erzählen, neugierig auf meinen neuen Vortrag machen. Nicht mehr und nicht weniger!

Soll und Haben

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Die Geschichte dieses denkwürdigen Freitags, der Tag also an dem aus einem stolzen Start zum Gipfel ein überstürzter Rückzug wurde, ist rasch erzählt. Für mich war die Bergung unseres Hochlagers am Laila der anstrengendste Tag der gesamten Unternehmung, anstrengender sogar als der Gipfeltag am Hidden Peak.

Zwischendestillat

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Die erste Hoffnung, dass es hier um Alkohol gehen wird muss ich leider gleich im Keim ersticken. Nein. Wir sind immer noch in Pakistan und nach wie vor trocken wie die Wüste Gobi. Unsere Destillation wird sich auf einer anderen Ebene abspielen, beschreibt sie doch die Reinigung und Trennung verschiedener Stoffe. Schauen wir doch mal was übrig bleibt…

Gepäckpoker

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Es war im Frühsommer 1989. Mauerfall, Wende, Wiedervereinigung waren Vokabeln, die ich zu der Zeit noch nie gehört hatte. Deshalb war diese erste große Reise nach Tadschikistan ins Fan-Gebirge zum Pik Energie auch so ein großes Abenteuer für mich. Reisen waren wir aus dem Osten nicht gewohnt, ganz im Gegenteil.

Der Stand der Dinge

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Manchmal zweifele ich an mir. Bin ich vielleicht ein hoffnungslos Gestriger? Einer, der den Anschluss verlieren wird? Kluge, junge Leute meinen, die totale Digitalisierung unserer Lebens- und Arbeitswelt würde vieles, ja alles besser, schneller, leichter werden lassen.

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