Neue Termine für Hidden Peak-Vortrag

“Wer schreibt, der bleibt”. Dieses alte Sprichwort trifft momentan andersherum besser den Kern der Sache hier an meinem Schreibtisch. Denn eigentlich wäre ich seit Sonntag in den tief verschneiten Hohen Tauern unterwegs und würde gefrorene Wasserfälle hinauf klettern. Statt dessen muss ich aus bekannten Gründen zu Hause bleiben und schreiben, also aus der Not eine Tugend machen, denn es gibt Neuigkeiten: Die wichtigste zuerst: Wir planen einen zweiten Anlauf für die Premiere der neuen Multivisionsschau über die erfolgreiche Hidden Peak Expedition in Pakistan, die ich ja coronabedingt im vergangenen Oktober absagen musste.

Ich habe mit dem Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig, Grimmaische Straße 6, folgende neue Vortragstermine für den November diesen Jahres vereinbart:

Freitag, den 12. November 19.00 Uhr

Sonnabend, den 13. November 17.00 Uhr

Sonnabend, den 13. November 19.30 Uhr

Die Wochentage und auch die Anfangszeiten für die neuen Termine sind also die gleichen wie ursprünglich im Oktober 2020 geplant. Um Probleme bei der Sitzplatzvergabe zu vermeiden, müssen auch die bereits verkauften Tickets für die gleichen Wochentage und Zeiten bei den neuen Terminen im November 2021 gelten.

Jeder einzelne, der bei mir im Online Shop Karten gekauft hat, wird noch einmal per Mail über die neuen Termine informiert. Auch im tapir weiß man über die neuen Vortragstermine und die Gültigkeit der schon erworbenen Tickets Bescheid. Bleibt uns also zu hoffen, dass uns nicht irgendeine Mutante oder ein Lieferengpass einen weiteren Strich durch die Rechnung macht. Allerdings bin ich diesbezüglich inzwischen sehr optimistisch.

Das Team am Hidden Peak 2019 nach der Rückkehr vom Gipfel. Links neben mir mein Patenkind Jacob Andreas und rechts Sven Kortmann.

Eine andere Planung ist da schon wesentlich ambitionierter. Meine beiden für dieses Jahr im Februar und März geplanten Trekkingtouren in Nepal mussten coronabedingt leider abgesagt werden. Doch die für April und Mai geplante Reise ins Hunkutal an den gewaltigen Siebentausender Baruntse ist noch nicht auf dem riesigen Müllhaufen der pandemiebedingt geplatzten Träume gelandet.

Der Baruntse von Westen mit seiner gigantischen, fast zweieinhalbtausend Meter hohen und noch immer undurchstiegenen Westwand.

Es zeichnet sich ab, dass die Einreisebedingungen in Nepal in der nächsten Zeit schrittweise gelockert werden, weil die Infektionszahlen dort auf einem beneidenswert niedrigen Niveau angekommen sind. Also waren wir mutig, haben Flüge gebucht und machen uns nun mit Hochdruck an die Vorbereitung dieses aufwendigen Projektes. Mich freut besonders, dass alle Teilnehmer dieser Reise die sicher nicht so einfache Entscheidung getroffen haben, trotz der geradezu unerträglichen Unsicherheiten hinsichtlich der Durchführbarkeit dieses Unternehmens, die Ruhe zu bewahren und unbeirrt bei der Stange zu bleiben.

So werden wir, ich bin inzwischen auch diesbezüglich zuversichtlich, an die 50 Nepalis, die seit einem vollen Jahr ohne Einnahmen sind, über sechs Wochen lang einen Job verschaffen können. Wie schön, dass diese Reise im nahezu komplett vom Tourismus abhängigen Nepal auf jeden Fall mindestens zu einem wirklich guten Ergebnis führen wird: Nämlich die Not von immerhin einigen Menschen in diesem wunderbaren Land ein kleines bisschen lindern zu helfen. Das wird nämlich bei der Diskussion über Ökobilanzen, Fernreisen und Flugscham oft komplett vergessen.

Wenn die Technik uns nicht im Stich lässt, werden wir an dieser Stelle, wie gewohnt, mit Wort und Bild über unsere Abenteuer berichten. Aber bis dahin ist ja noch ein bisschen Zeit…

6 Antworten

  1. Christian Pech sagt:

    Das sind ja gute Nachrichten. Habe gleich Karten geordert. Hoffentlich klappt es diesmal.

  2. Thomas Schmidt sagt:

    Klasse Olaf,
    ich drücke euch alle Daumen, dass es mit dem Hunkutal und vielleicht auch mit dem Baruntse klappt:
    War damals ein schöne Erfahrung, mit dir diesbzgl. Wissen zu teilen. Ich werde auch diesmal vermutlich vieles dort wieder erkennen, falls es schöne Fotos von euch zu sehen gibt…

    • Olaf Rieck sagt:

      Danke Thomas für die guten Wünsche und das Daumen drücken! Ich bin ja fest überzeugt, dass sowas hilft. Und ja, wenn die Technik hält, werden wir wie immer von unserer Tour auf den Baruntse auf meiner Homepage berichten.

  3. wolfgang jähne sagt:

    hallo olaf.wünsche dir und deinen klienten für euer vorhaben viel erfolg,und werde mit spannung deine news verfolgen.alles gute und bleibt gesund.wolfgang

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