Getaggt: Klettern

Wo das Abenteuer beginnt

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Eigentlich hätte auch ich auf diese Idee kommen können, denn die Eindrücke waren noch ganz frisch. Bin ich aber nicht. Im Sommer 1989 war ich auf meiner allerersten großen Reise in Tadschikistan. Pik Energie hieß der Gipfel, den wir uns dort auserkoren hatten. Der Schlafsack am Berg bestand aus zwei zusammengenähten Steppdecken. Wir schliefen zu dritt dort drin.

Holzberg – Eskalation

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Es ist schwer, Naturräume zu finden, wo Mensch und Natur im Einklang miteinander sind. Doch wir Kletterer konnten bis gestern sogar ein ganz besonders beeindruckendes Beispiel dafür vorzeigen. Im Holzberg bei Böhlitz ist in den vergangenen 15 Jahren ein kleines Naturparadies mit einer verblüffenden Artenvielfalt entstanden. Und das obwohl Kletterer aus ganz Mitteldeutschland den Holzberg intensiv für ihren Sport genutzt haben. In einem umfassenden faunistischen Gutachten wird festgestellt:

Lust auf Tradition

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Ich gestehe! Ich bin ein Traditionalist der harten Sorte, zumindest wenn es um das Klettern im Sächsischen Sandstein geht. Und wenn man so etwas sagt, dann begibt man sich heutzutage auf dünnes Eis. Immer häufiger muss man sich dafür rechtfertigen oder gar streiten, wenn man zum Beispiel Leute in der Sächsischen Schweiz auf ihre Gepflogenheiten beim Umgang mit dem empfindlichen Elbsandstein anspricht. 

Teil 2, Koh Yao Noi

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Koh Yao Noi liegt zwischen Phuket und Krabi und gehört ganz sicher nicht zu den bevorzugten Zielen der überaus zahlreichen Thailandbesucher. Schon dieser Umstand machte uns unseren ersten Anlaufpunkt sehr sympathisch.

Sardinien

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Was für eine Weisheit: Aufhören, wenn es am schönsten sei. Also ich kann mich damit nicht anfreunden. Nun geht es tatsächlich aufwärts mit dem Kletterkönnen, denn nichts übt so sehr, wie das Klettern selbst. Jetzt müsste man erst so richtig anfangen mit dem Schwerklettern, anstatt aufzuhören. Doch Jammern hilft nicht. Höchstens schnell wieder kommen.

Pan di Zucchero

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Matteo ist Surfer. Und der entspannteste Mensch, den ich seit neuestem kenne. Sehr entspannt und sehr cool. Er betreibt eine Surfschule in Masua. Matteo hat eine schöne Frau, ein süßes Kind und ein Boot. Er meinte, dass es vielleicht ginge, zum Einstieg der von uns favorisierten Route auf den Pan di Zucchero zu springen. Einen Strand oder ähnliches hat dieser Felsen im Meer nicht zu bieten. Nur senkrechte Wände. 

Himmel und Hölle

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Was macht eigentlich ein Klettergebiet für einen eingefleischten (Sport-) Kletterer zu etwas besonderem? Für die allermeisten heutzutage bombenfester Fels, alle paar Meter ein blinkender, nagelneuer Bohrhaken, kettengesicherte Umlenker an eingeklebten Schwerlastankern, nahezu das gesamte Jahr schönes Wetter und natürlich unendlich viele Routen und Schwierigkeitsgrade. Nach dieser Einordnung wäre unsere Sächsische Schweiz allerdings die Klettererhölle.

Nachwirkung

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Es gibt Termine, die etwas besonderes sind. Am Wochenende fand das Revivaltreffen meiner Mera-Peak-Gruppe statt. Wer jene Tour im April beim Lesen der news verfolgt hat, der weiß, wie schwierig und anstrengend dieser Trek für alle Beteiligten war. Denn den größten Teil dieser aussergewöhnlichen Reise hatten wir einfach riesengroßes Pech mit den Verhältnissen.