Selbst übertroffen

Fertig! Der neue, dritte Trailer zum Shivling-Vortrag über unsere letztjährige Expedition zu einer der beeindruckendsten Berggestalten auf unserem Globus! Ab sofort kann man ihn so oft man will auf der Startseite meiner Homepage anschauen. Und hier in diesem Beitrag selbstverständlich auch. Und ich werde das in nächster Zeit voraussichtlich das ein oder andere Mal tun, denn er ist so geil!

Ulf hatte ja angesichts des Materials, welches wir vom Berg mitgebracht haben, den Vorschlag gemacht, drei kleine Filme zu produzieren, die alle aufeinander aufbauen. Er wollte immer ein bisschen mehr verraten von der Großartigkeit unseres zweiwöchigen Anmarsches, der Schönheit des Berges und von unseren aufregenden Klettereien entlang des Westgrates.

Dieses kleine technische Wunderwerk hat uns Bilder beschert, wie man sie tatsächlich noch nie gesehen hat. Das macht diesen Trailer und vor allem den Vortrag zu etwas Besonderem.

Doch das hört sich einfacher an, als es war, denn auf einer herausfordernden Aktion wie unsere Besteigung des Shivlings, befinde ich mich immer in einer Zwickmühle. Der Berg fordert meine gesamte Ausdauer und Aufmerksamkeit. Trotzdem muss ich bei den Aufstiegen Zeit und Kraft für das Fotografieren und Filmen aufbringen. Das ist nun mal notwendig, wenn ich von meiner Leidenschaft irgendwie auch leben will. Oft genug bringt mich diese Notwendigkeit in die Bredouille. Wird Zeit und Kraft, die ich dafür aufwende, vielleicht letztendlich beim Aufstieg fehlen?

Wenn dann aber Ruhetag ist und auch die Akkus der Kamera geladen sind, dann nimmt man sich sogar Zeit für das Foto vom Fotomachen, wie Jacob es von mir am Shivling getan hat. Was gutes ist dabei rausgekommen.

Irgendwie leidet unter diesen Zusatzaufgaben sowohl das Eine als auch das Andere, vor allem aber die Filmerei. Ein Foto ist schnell gemacht, da bin ich inzwischen ziemlich versiert. Meine Ausrüstung ist perfektioniert, was eine rasche Reaktion auf ein auftauchendes Motiv anbelangt. Beim Filmen ist das anders. Es ist keine Momentaufnahme. Filmen dauert. Filmen nervt, besonders die Protagonisten. Gefilmt wird deshalb meistens nur ganz nebenbei, besonders wenn es tatsächlich spannend wird.

Lange Rede kurzer Sinn. Was Ulf aus unserem Material gemacht hat, ist richtige Kunst. Die kommt ja bekanntlich von Können. Ulf hat sich selbst übertroffen. Er machte sich meine Vorstellungen zu eigen und setzte sie eins zu eins um. Er schaffte es, genau das zu transportieren, was den Vortrag ausmachen wird bzw. ausmacht, denn der ist ja auch schon fertig und wartet auf seine erste Probepräsentation.

Doch genug geredet. Jetzt viel Spaß beim Anschauen.

 

2 Antworten

  1. Christan Pech sagt:

    Der Trailer ist wirklich super gut. Die anderen Beiden sind aber auch nicht schlecht. Alle zusammen machen neugierig auf den Vortrag. Nur leider ist der Termin in Leipzig für Auswärtige sehr ungünstig.
    Ist da noch ein anderer Termin in Sicht?
    Viele Grüße aus Cottbus
    Christian

    • Olaf Rieck sagt:

      Lieber Christian, mir tut das leid, dass dieser Termin am 26. Oktober um 17.00 Uhr in Leipzigs Stadtbibliothek so ungünstig für Dich ist. Ob es noch einen weiteren Termin gibt, kann ich jetzt noch nicht beurteilen. Das hängt davon ab, wie die erste Veranstaltung läuft. Du könntest aber am 5. Februar nach Kiel kommen. Da gibt es den Shivling-Vortrag auf alle Fälle noch einmal 🙂
      https://www.olafrieck.de/vortragstermine/

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