Rückkehr zum Alpamayo

Das hat schon was. Wir kommen von den Bergen runter und haben erst einmal ein, zwei Tage zum Wäschewaschen, Duschen, Essen in Caraz. Gestern sind wir noch für einen Tag mit dem Collectivo nach Huaraz gefahren, um einzukaufen und frisches Geld zu besorgen. Das war uns inzwischen ausgegangen. Und aus irgendwelchen Gründen ist es uns nicht gelungen, hier in Caraz an Geld zu kommen. Man nimmt uns weder Euros in bar ab, noch funktionieren unsere Karten hier in den Geldautomaten. Warum das so ist, weiß der Fuchs. Das also war der Hauptgrund, weshalb wir gestern nach Huaraz gefahren sind.

In unserem zellenartigen Zimmerchen gab es nur diesen einen Arbeitsplatz.

In unserem zellenartigen Zimmerchen gab es nur diesen einen Arbeitsplatz.

Außerdem habe ich die Zeit zwischen den Bergen vor allem genutzt, um news zu schreiben, Bilder zu sichern, Mails zu beantworten und ein Album bei Facebook zu erstellen. Also alles Dinge, um die man sich noch vor nicht allzu langer Zeit nicht zu kümmern brauchte. Ich bin diesbezüglich hin- und her gerissen. Doch die “Schöne neue Zeit” der grenzenlosen Kommunikationsmöglichkeiten, kann man zwar ablehnen oder diese einfach ignorieren, wird aber nicht besonders gut dabei fahren. Bei mir geht es sicher “ohne” nicht mehr.

Das Zentrum in Huaraz ist auch sehr hübsch herausgeputzt. Die Stadt ist von vergletscherten Bergriesen umstellt und ist ein idealer Ausgangspunkt für Kletter- und Bergtouren aller Art.

Das Zentrum in Huaraz ist auch sehr hübsch herausgeputzt. Die Stadt ist von vergletscherten Bergriesen umstellt und deshalb idealer Ausgangspunkt für Kletter- und Bergtouren aller Art.

Wir haben gestern Abend und heute morgen zum dritten Mal unsere Ausrüstung zusammen gepackt und sind in diesem Moment dabei, zum Alpamayo zurück zu kehren. Wir sitzen gerade in der Lodge und warten auf das Taxi, welches uns nach Cashapampa an den Ausgangspunkt des Weges in das Basislager bringen soll. In zwei Tagen werden wir dort eintreffen. Wir wollen aber diesmal nicht im Basecamp übernachten, sondern gleich weiter in das erste Hochlager aufsteigen.

Der Blick auf den recht anspruchsvollen Weg vom ersten zum zweiten Hochlager. Übermorgen werden wir, wenn es nach Plan läuft, in dieser eindrucksvollen Welt aus Eis wieder unterwegs sein.

Der Blick auf den recht anspruchsvollen Weg vom ersten zum zweiten Hochlager. Übermorgen werden wir, wenn es nach Plan läuft, in dieser eindrucksvollen Welt aus Eis wieder unterwegs sein.

Das nächste Mal melden wir uns dann wieder via Satellit aus dem Hochlager am Fuße des Alpamayo. Derzeit sieht auch das Wetter ganz prima aus. Wollen wir hoffen, dass dies so bleibt und uns der Alpamayo wohlgesonnen ist, wo wir ihm jetzt schon zum zweiten Mal auf den Pelz rücken.

 

3 Antworten

  1. Veronica sagt:

    Viel Erfolg!!!!!

  2. Thomas Schmidt sagt:

    Ich hoffe sehr deine Wettervorhersage stimmt…
    (wir haben leider nicht so gute Infos ab Freitag Abend, aber wer weiss das schon genau)
    Heute war auf jeden Fall echt extraklasse: hat echt gekribbelt die ganze Zeit, die ich am Laguna Paron in Richtung Pyramide ging und auf einmal, ganz ploetzlich war Artesonraju da, ganz so wie du gesagt hattest !!
    Echt cool, dass wir uns getroffen haben in diesem wunderschoenen fernen Land 🙂
    Auf die naechten Tage…

  3. Christian sagt:

    Vielen Dank für die Karte.
    Jetzt klappt es bestimmt mit dem Alpamayo.

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