On the road

Die gute Nachricht: Die zweite Gruppe ist wohlbehalten und wider Erwarten bestens gelaunt in Kathmandu eingetroffen. Und das bei dieser schlechten Nachricht: Die Maschine der angeblich sehr guten Turkish Airline hatte ACHT Stunden Verspätung. Der einzige mit schlechter Laune war ich, denn mir taten meine Gäste wirklich leid. So schön ist der Flughafen in Istanbul nun auch wieder nicht.

Man hatte für uns extra mitten auf dem Tisch ein Feuer entzündet. Ziemlich abgefahren. Genau wie der tibetische Hot Pot.

Es war gestern gerade mal noch Zeit für das Beziehen des Hotelzimmers mit anschließendem Duschen. Dann ging es schon zum Abendessen in mein Lieblingsrestaurant. Das allerdings war nun ein sehr angenehmer und versöhnlicher Tagesausklang, denn man sitzt dort einfach toll und isst noch besser. Alle sind meiner Empfehlung gefolgt, haben sich für ein üppiges tibetisches Menü entschieden und sind nun glühende Fans der ausgefallenen tibetischen Küche.

Gruppenbild mit Bus und Fahrer, der Hauptperson des heutigen Tages. Und wie man auf dem Bild unschwer erkennen kann, sind Laune und Wetter ganz großartig.

Heute morgen sind wir nach einem reichhaltigen Frühstück in unserem Hotel zu der achtstündigen Fahrt nach Jiri aufgebrochen. Schon ein erstes kleines Abenteuer für sich, zumindest auf der zweiten Hälfte der Strecke. Denn erstens lässt der Straßenzustand schon ziemlich zu wünschen übrig. Ich fürchtete doch sehr um die Unversehrtheit des schönen Busses unserer Agentur. Und zweitens gibt es natürlich unglaublich viel zu sehen auf dieser Fahrt. Jedenfalls hat Adjschur, unser Fahrer, heute grosses geleistet, und der Bus ist wohl um Jahre gealtert.

Erst ein paar Minuten ist dieses Foto alt. Wir sind am Ausgangspunkt unseres Trekkings in Jiri eingetroffen.

Derzeit sitzen wir in unserer Lodge in Jiri und warten auf das allererste aber bestimmt nicht letzte Dhal Bhat, das nepalesische Nationalgericht. In Jiri endet die “Strasse”. Von hier aus ist Schluss mit on the road. Jetzt ist on the Schusters Rappen angesagt. 7000 Höhenmeter im Auf- und 6000 im Abstieg. Und dass nur bis Namche Basar. Erst danach, wenn die drei großen Khumbu-Pässe auf dem Programm stehen, geht es richtig los. Mit anderen Worten: Man darf wieder gespannt sein.

 

7 Antworten

  1. Veronica sagt:

    Ja, klar, ich bin wieder gespannt auf das, was ich in den nächsten Wochen zu lesen bekommen werde!

  2. Uwe sagt:

    Der Weg ist das Ziel. Der Anflug auf Lukla ist aber genauso abenteuerlich.

  3. oliver sagt:

    hallo ihr lieben!
    schön spannend das ganze jetzt mal aus der betrachterperspektive zu sehen, auch wenn ich mich schon wieder in die ferne sehne, wenn ich die bilder sehe. viel spass und kraft beim höhenmetersammeln!
    grüsse oliver

  4. Katrina sagt:

    Alleine DAS ist ja schon ein gewaltiges Abenteuer, wunderschön! Bin schon so gespannt auf Deinen nächsten Bericht …
    Herzlichste Grüße an Euch alle,
    Katrina

  5. Rainer sagt:

    Hallo Olaf,

    wir wünschen Euch eine grandiose Tour und viel Spaß. Lydia und ich bedauern sehr das wir nicht daran teilhaben können. Wir werden eure Tour mit Spannung verfolgen. Gruß an alle Mitstreiter auf dem langen Marsch.

    Viele Grüße von den daheim gebliebenen.

    Lydia und Rainer

    • Olaf sagt:

      Hallo Ihr beiden,
      schön dass Ihr dabei seid, wenn auch nur virtuell. Wir alle hier bedauern es auch sehr, dass wir nicht alle gemeinsam unterwegs sein können auf dem langen Marsch!!
      Herzlicher Gruss Olaf

  6. Mayk sagt:

    Hallo Olaf!
    Nachdem ich mich noch in der Heimat akklimatisiere und wieder auf Arbeit bin, möchte ich es natürlich nicht versäumen, Dir und Deinen Klienten einen ebenso erlebnisreichen und unfallfreien (!!!) Trek zu wünschen.
    Während ich, wie meine Mitstreiter sicherlich auch, noch meine gesammelten Eindrücke versuche zu verarbeiten, drücke ich Eurer Unternehmung unbekannterweise fest die Daumen. Viel Glück und bis bald!

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