Grits Reisefazit

Inzwischen sind wir gut in Kathmandu gelandet. Unser Rückflug von Lukla in Nepals Hauptstadt ging abermals völlig reibungslos über die Bühne. Das gute Wetter blieb uns weiterhin treu,  wir hatten den günstigen ersten Flug gebucht und schon kurz nach 8.00 Uhr checkten wir in unserem Hotel am Chetraphati ein. Doch nun halte ich die Klappe und übergebe Grit die Tastatur…

Grit und ihr frisch staatsexaminierter Sohn Malte gestern in Swayambhunath. Übrigens eine der ältesten buddhistischen Tempelanlagen der Welt. Das Alter der inneren Bauten wird auf ca. 2500 Jahre geschätzt!!

Obwohl ich schon öfter in Nepal war, wurde durch Olafs Facebook-Post „4 Täler Tour im Solo Khumbu – nur noch 2 Plätze frei“ meine Sehnsucht nach diesem faszienierenden Land sofort wieder geweckt.

Reisen und gemeinsame Zeit sind für mich immer wichtige Geschenke an meine Kinder und so erschien mir diese Tour als das perfekte Geschenk zum bestandenen Staatsexamen für meinen Sohn Malte.

Als ich dann noch erfahren habe, dass sich meine Südtiroler Freundin Evi, mit der ich vor 2 Jahren auf dem Mohare Dande Trek unterwegs war, ebenfalls für diese Reise angemeldet hat, war die Freude umso größer.

Auf der neuen Brücke zwischen Thame und Namche Basar. Die alte, unten links noch zu sehen, war wirklich langsam baufällig geworden.

Den Anfang machten ein Info-Treffen in Leipzig und ein Kennenlernwochenende im Elbsandsteingebirge. Schon danach war klar, diese Tour kann einfach nur toll werden.

Die Anreise von Berlin über Istanbul nach Kathmandu verlief problemlos, der Empfang am Flughafen und im Hotel war sehr herzlich, bei einem typisch nepalesischen Abendessen, dem selbst mir noch unbekannten tibetischen Hot Pot, lernten wir uns besser kennen.

Bei einer Mittagsrast in Samde wurden wir von Lakpa Sherpa (blaue Jacke in der Bildmitte) bedient. Es stellte sich wegen der vielen Certifikate in seiner Lodge schnell heraus, dass er nicht weniger als 22 Mal den Gipfel des Mount Everest erreicht hat.

Schon am nächsten Tag ging es in den frühen Morgenstunden weiter nach Lukla. Der Flug war einzigartig, die Aussicht faszinierend, und so standen wir im Nu im Sagarmatha Nationalpark. Das große Abenteuer konnte beginnen.

Der Verlauf der Tour ist in Olafs Blogbeiträgen nachzulesen und soll deshalb hier nicht noch einmal erzählt werden. Einiges bedarf aber besonderer Erwähnung.

Die Gruppe gemeinsam mit den Nonnen vor ihrem neuen, wunderschönen Kloster.

Die Puja in Kloster Thamo war ein beeindruckendes Erlebnis, die Herzlichkeit der Nonnen überwältigend, ihre tiefe Versunkenheit während der Zeremonie ging direkt ins Herz, so etwas hatte ich in dieser Form noch nicht erlebt, dafür bin ich unendlich dankbar.

Die Organisation der Tour war einfach perfekt, Olafs langjährige Erfahrung trug dazu bei, dass sich alle hervorragend akklimatisieren konnten. Außer den üblichen Symptomen der Höhe – leichte Kopfschmerzen, milde Übelkeit oder Appetitlosigkeit – wurde niemand ernsthaft krank.

Grit übergibt nach der Puja Geschenke an die Nonnen.

Ein Plan B stand immer zur Verfügung, Olaf hatte immer ein offenes Ohr für jegliche Fragen und war rund um die Uhr für uns erreichbar.

Die Lodgen und das Essen ließen keine Wünsche offen, der Tipp von ihm, sich hier vegetarisch zu ernähren, war weise.

Die Reisezeit war super gewählt, oft waren wir allein unterwegs, auf den 4 Gipfeln und auch am Pass hatten wir die umliegenden weißen Eisriesen nur für uns.

Weise sei es, sagt Grit, hier kein Fleisch zu essen. Also zumindest braucht man einen robusten Magen und zur Not gute Antibiotika. Hier der Fleischbasar in Namche.

Olafs Wissen und seine persönliche Erfahrung über Berge, Land und Leute kamen uns dabei sehr zu Gute. Manchmal hätten wir uns allerdings etwas mehr Zeit erbeten, um bei ein oder zwei etwas längeren Pausen, die Landschaft und die Aussichten zu genießen.

Das Wintermonsunwetter hielt was es verspricht: Wir haben gelernt: Sonne da – warm, Sonne weg – kalt. Aber mehr Sonnenstunden als auf unserer Tour kann man sich hier nun wirklich nicht wünschen.

Meine großartige Trägermannschaft v.l.n.r: Chatur, Nanda, Uttam, Indra, Ranjit, Saubier, Mohan und Sandesh.

Die wahren Helden der Tour waren aber unsere Träger, stets fröhlich, fleißig, pünktlich und hilfsbereit, ohne sie hätten wir die Runde nicht geschafft. Mit Te Kumar hat Olaf einen tollen Co-Guide an seiner Seite.

In Lukla haben wir bei einem tollen Abend mit nepalesischem Essen, Musik, Tanz, vielen Geschenken, Trinkgeld und ganz viel Lachen unser Trägerteam gebührend gefeiert und verabschiedet.

Party für unsere Träger in Lukla. Vielen Dank für die Organisation an Florian.

Mit dem ersten Flug ging es schnell und sicher zurück in die Hauptstadt, pünktlich zum Frühstück waren wir bereits im Hotel und hatten so noch genug Zeit, Kathmandu zu entdecken.

Die verbleibenden Tage wurden genutzt, die vielen, zum Unesco Welterbe gehörenden, Sehenswürdigkeiten zu erkunden.

Von der Tempelanlage Swayambhunath hat man eine Traumblick auf Kathmandu. Oder auf einen renitenten Affen.

Die Abende verbrachten wir in besonders gut gewählten Restaurants, der Höhepunkt war die persönliche Einladung in Mingmas Haus, liebevoll bekocht und bewirtet, genossen wir von seiner Dachterasse den Ausblick auf Kathmandu im Abendlicht.

Das Abschiedsgeschenk, Nepals Landkarte in Holz mit persönlicher Widmung, wird uns alle immer an diese außergewöhnliche Reise erinnern.

Unser Abschiedsgeschenk von meiner nepalesischen Partneragentur.

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