Verschlagwortet: Nepal

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Die große Frage

Wenn ich mir meine drei letzten Blogbeiträge noch einmal zu Gemüte führe, dann stelle ich fest, dass es in diesen Texten die ganze Zeit um Strapazen und Kälte, um die Sehnsucht nach Sonne, um Krankheit, Erschöpfung, Gefahr und Zweifel geht.

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Der Wille zum Erfolg, Teil 1

Wir Bergsteiger sind schon seltsame Wesen. Nichtbergsteiger können sich vermutlich in ihren kühnsten Träumen nicht einmal vorstellen, wie seltsam.

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Fühl das Leben

Ungefähr gegen 18.30 Uhr ist es bei uns stockfinster. Aber die Sonne ist leider schon seit Stunden hinter dem Pumo Ri verschwunden, zumindest im Basislager.

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Aus der Not, Teil 2

Besonders ein Gefühl werde ich einfach nicht los. Und ich weiß schon, wie sich das für vernunftbegabte Menschen anhören muss. Häufiger Sauerstoffmangel in großen Höhen wirkt sich eben irgendwann aus 🙂

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Aus der Not, Teil 1

Gerät jemand in Not und macht daraus eine Tugend, so nimmt dieser Jemand einen widrigen, äußeren Umstand an, wehrt sich tapfer und macht das Beste daraus.

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Wir sind dann mal weg

Drei Blogbeiträge in einer Woche! So geht das leider nicht weiter. Vielleicht ist es angebracht, mal ein paar Dinge zu unseren Kommunikationsmöglichkeiten zu sagen.

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Der Tag als der Regen kam

Dieser Tag war heute. Wir wussten natürlich um das schlechte Wetter, was da auf uns zu kam. Deshalb waren wir ja so überaus froh, dass sowohl wir als auch unser Gepäck den Sprung  von Kathmandu nach Lukla geschafft haben.

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Aufbruch zum Pumo Ri

Wenn der Start unserer großen Reise ein Omen ist, dann kann jetzt gar nichts mehr schiefgehen. Aber verlassen werden wir uns natürlich nicht auf unser Glück. Doch bis hierher hatten wir tatsächlich reichlich davon.

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Der Weiße Wal

Er ist eine der bekanntesten Romanfiguren der Weltliteratur. Er ist das Sinnbild einer von uns Menschen unbezwingbaren Natur, er ist Moby Dick, der Weiße Wal. Die Farbe „Weiß“ steht bei ihm für Schönheit, Unschuld, Ehre, Güte und Gerechtigkeit. Ich lese gerade dieses gewaltige Buch von Herman Melville, welches nach Rudolf Sühnel nicht weniger als die „Summe menschlicher Erfahrung von Jahrtausenden“ umfasst.

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Einer trage des anderen Last

Dieses berühmte Wort des Apostels Paulus aus dem Brief an die Galater ermahnt zu Brüderlichkeit und Solidarität und ist heute so aktuell wie vor 2000 Jahren. Ich muss zwangsläufig an dieses Paulus-Wort denken, wenn ich in Nepal bin. Hier ist es alles andere als eine mahnende Metapher. Hier ist es bittere Realität.

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Grits Reisefazit

Inzwischen sind wir gut in Kathmandu gelandet. Unser Rückflug von Lukla in Nepals Hauptstadt ging abermals völlig reibungslos über die Bühne. Das gute Wetter blieb uns weiterhin treu,  wir hatten den günstigen ersten Flug gebucht und schon kurz nach 8.00 Uhr checkten wir in unserem Hotel am Chetraphati ein. Doch nun halte ich die Klappe und übergebe Grit die Tastatur…

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Der Antrag

Wenn ich so den ganzen Tag vorneweg laufe, dann suchen die Augen den Weg, die Beine gehen ihn, aber in mein Bewußtsein dringt dieser Vorgang nicht. Ich bin frei, in Ruhe nachzudenken. Über eine verlorene Liebe oder falsche Entscheidungen. Über die Zukunft, über das am letzten Abend Gelesene oder aber darüber, was ich momentan tue. Ob ich es gut und richtig mache. Was die Leute von mir denken. Und was überhaupt die Aufgaben desjenigen sind, der hier vorneweggeht.

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Dünne Luft!

Die Luft wird dünner. Wir sind ständig außer Atem. Aber wir haben es nicht anders gewollt. Daran können wir derzeit nichts ändern, es sei denn wir kehren um. Aber das will hier niemand. Woran wir aber sehr wohl etwas ändern können, ist unsere Anpassung an den sich ständig vermindernden Sauerstoffpartialdruck. Doch das ist Arbeit. Nicht unbedingt für uns, wohl aber für unsere Körper. Ein seltsamer Widerspruch? Nein.

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Was bleibt? Das Jahr 2025

Der erste Gedanke zum soeben vergangenen Jahr galt einer kurzen Begegnung mit Bernd Arnold. Ich traf ihn während einem meiner Vorstiegskurse am Fuße des Daxensteins im Bielatal. Ich teilte meinen beiden Klettergästen mit, dass sie gerade vor einer lebenden Legende des Sächsischen Kletterns stehen. 900 zum Teil extrem schwierige Erstbegehungen gehen hier auf sein Konto. 

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Die unverheiratete Tochter

Die höchsten und dann die zweithöchsten! Inzwischen sogar die dritthöchsten und das Ganze natürlich in Höchstgeschwindigkeit. Am besten auch noch im Winter und auf gefährlichen Routen. Steck, Boukreev, Göschel und viele andere mahnen. Es ist nicht so einfach, als Alpinist heute noch ins Gespräch zu kommen oder zu bleiben. Immer schneller, immer schwieriger, immer gefährlicher!

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Zum Tod von Laura Dahlmeier

Vielleicht ist es eine ganz überflüssige Sache, sich darüber Gedanken zu machen. Und natürlich bewegt man sich auf sehr dünnem Eis. Ganz schnell steht man im Auge des Shitstorms, wenn man eine andere Meinung hat als der Mainstream. Doch ich habe mich geärgert, und deshalb gibt es jetzt diesen Text.

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Die eiserne Lady, Teil 3

Elizabeth fiel auf. Eine junge Amerikanerin allein in Kathmandu? Sie wurde sehr rasch in die High Society von Nepals Hauptstadt aufgenommen. Und sie passte dort auch gut hin. Sie hatte als Korrespondentin für die Time Inc. und als Verfasserin von Dossiers zur politischen Lage in Nepal für die Knickerbocker Foundation gleich zwei Einkommen, und so konnte sie sich einen komfortablen Lebensstil leisten.

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Die eiserne Lady, Teil 2

Wieder so ein Vorurteil. Ich hätte darauf gewettet, dass Elisabeth Hawley Britin ist. Eine konservative britische Lady wie sie im Buche steht. Aber sie  wurde 1923 in Chicago geborgen. Ihr Großvater, Akademiker und erfolgreicher Unternehmer, brachte es zu Wohlstand und stieg zu einem der angesehensten Bürger Chicagos auf. Auch seine Frau, Elizabeths Großmutter, hatte studiert, was zu dieser Zeit mehr als ungewöhnlich war.

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Das etwas andere Fazit

Nachdem wir am 16. April den Amphu Labtsa überwunden hatten, waren die heiklen Tage geschafft, und ich schwebte vor Erleichterung regelrecht duch die Berge. Die Tour war aber noch nicht vorbei, ganz im Gegenteil. Gleich der Tag nach dem Pass, war noch einmal dazu geeignet, diese tapfere Gruppe abermals auf die Probe zu stellen. Wir mussten wegen Zeitknappheit zwei Tagesetappen zusammenfassen. Das war nach dem superanstrengenden 12-Stunden-Tag über den Pass keine Selbstverständlichkeit.

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In der Falle, Teil 2

Das war eine der denkwürdigsten Nächte auf dieser Reise. Schneit es noch? Ja es schneit noch. Das Rieseln der Flocken auf dem Zeltdach ist unüberhörbar. Wieviel Schnee liegt schon? Zu viel für die Träger? Werden sie morgen früh streiken wie beim unserem letzten Versuch vor 10 Jahren? Oder vielleicht noch schlimmer: Werden sie gehen und es passiert etwas?

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In der Falle, Teil 1

Als Bernd auf dem Gipfel seine Handschuhe auszog, um zu fotografieren, war das Unglück unübersehbar. Selbst hatte er es scheinbar noch gar nicht mitbekommen. Ich erwähnte es schon im letzten Blog. Große Höhe, gepaart mit bitterer Kälte und Wind bedeutet immer Erfrierungsgefahr. Und nun war es passiert.

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Punktlandung

Es ist eine große Last von mir abgefallen. Aber es ist nicht nur Erleichterung, die ich spüre. Ein klein wenig Wehmut vermischt mit Traurigkeit ist auch dabei. Zum einen liegt das daran, dass dies meine letzte Tour sein wird, auf der ich Gäste auf einen über 6000 m hohen Berg im Himalaya geführt habe.

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Am Ziel

Damit es keine Missverständnisse gibt: Noch waren wir nicht oben. Aber wir sind heute (10.04.) immerhin im Basislager des Mera Peaks angekommen. Doch vorher gab es auf unserem Weg noch eine Menge Ursprünglichkeit. Ich denke ja, dass dies vielleicht nicht jedermanns Sache ist. Doch ich bin ein großer Fan.

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Trekkingroutine

Die Augen suchen den Weg, die Beine gehen ihn, aber in mein Bewußtsein dringt dieser Vorgang nicht. Gehen wird zu einer Art Meditation. Ich bin mit meinen Gedanken entweder ganz woanders, was eher selten passiert. Oder ich bin am Schauen. Meistens aber denke ich gar nicht. Ich gehe nur. Und da bin ich ganz bei der Sache.

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Kulturbeitrag

Nach zwei Khumbu-Touren innerhalb weniger Jahre starte ich jetzt mit dieser ganz besonderen Truppe in Richtung Mera-Peak. Bereits auf dem Hinflug gab es viel Gelächter, viele gute Sprüche und noch bessere Gespräche.

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