Alles gut!

Inzwischen sind wir nicht nur nach Namche abgestiegen, sondern auch schon in die nepalesische Hauptstadt geflogen. Der Termin des Rückfluges von Lukla nach Kathmandu, der ja wegen womöglich unsicheren Wetters für mich immer mit ein wenig Stress im Vorfeld verbunden ist, haben wir also auch problemlos hinter uns gebracht.

Dieses großartige Morgenlicht auf dem berühmten Kloster in Tengboche gibt es nur für wenige Minuten. Da muss man dann möglichst schon am richtigen Platz sein!

Das großartige Wetter ist uns also tatsächlich bis zu unserem letzten Tag in den Bergen treu geblieben. Die Zeit auf dem Weg hinab hat uns den Abschied vom Himalaya noch einmal so richtig schwer gemacht. Sonne von früh bis abends, bestes Fotolicht sogar für Nachtaufnahmen, denn wir haben gerade Vollmond.

Oberhalb des Klosters in Tengboche sind an einem kleinen Bergrücken kilometerlange Gebetsfahnen aufgespannt.

Und natürlich verheißt so ein Abstieg zunehmend Wärme, guten Appetit, erholsamen Schlaf und zum Schluss dann auch noch den Komfort und die vielen Vorzüge von Namche Basar. Wir können soweit laufen, wie wir wollen und sind am Abend trotzdem noch fit. Die Höhe hat aufgehört, an unserer Motivation zu zerren und unsere Kondition auf die Probe zu stellen.

Namche Basar, der Hauptort im Sherpaland am Fuße des Mount Everest, an einem magischen, mondbeschienenen Abend vor zwei Tagen.

Unser Rückflug nach Kathmandu ist wegen des Traumwetters nicht nur pünktlich gestartet, wir hatten auch besonders klare Sicht auf die Himalayariesen, an denen wir auf dem Weg nach Kathmandu entlang fliegen.

Besonders eindrucksvoll war aber die Tatsache, dass wir noch einmal von oben den gesamten Weg von Kathmandu nach Lukla, den wir erst gefahren und anschließend gelaufen sind, verfolgen konnten.

Namche Basar heißt deshalb so, weil hier an jedem Freitagnach- und Samstagvormittag ein Markt abgehalten wird. Von den vielen Dörfern oberhalb Namches strömen die Leute hierher, um sich mit Lebensmitteln zu versorgen. Manche sind Tage unterwegs. Da sollte man seinen Einkaufszettel sorgfältig aufbewahren und möglichst nichts vergessen.

Und am 10. April, unserem Rückflugtag, gab es auch noch einen weiteren Grund zu feiern. Jörg ist 60 Jahre alt geworden. Und die zünftige Begehung dieses besonderen Geburtstages haben wir natürlich gleich morgens noch vor unserem Start mit einem frisch gebackenen Kuchen eingeleitet. 

Mehr als sechs Geburtstagskerzen waren nicht aufzutreiben. Aber da gab es beim Auspusten wenigstens kein Problem.

Darüber hat sich Jörg ganz sicher sehr gefreut. Und wir alle uns über seine Einladung am Abend auf die Dachterrasse mit angeschlossener Bar unseres schönen Hotels.

Bei uns läuft nun das obligatorische Kathmandu-Besichtigungsprogramm. Und deshalb hatten meine Gäste heute noch einmal einen anstrengenden Tag. Mit Bus nebst Fahrer und deutschsprachigem Stadtführer waren sie an gleich drei wichtigen Sehenswürdigkeiten des Kathmandutales.

Früh um Sechs Uhr schon so gute Laune zu haben, muss man erst einmal nachmachen. Und dann wurde auch noch lauthals gesungen.

Ich selbst habe diesen Tag für ein paar mühselige, allerdings gleichwohl unaufschiebbare Sachen genutzt, wie zum Beispiel die gemeinsame Buchhaltung mit meiner Agentur.

Morgen gibt es dann nur noch einen halben Besichtigungstag und die Gelegenheit, ein paar Mitbringsel einzukaufen, denn das kann man Kathmandu wirklich gut. Was man in dieser Stadt ebenfalls sehr gut aber leider auch nicht so gut kann, hatte ich ja schon im Abschlussbericht der letzten Gruppe mitgeteilt. Und daran wird sich hier so schnell nichts ändern.

Das war schon ein großes Team mit elf Gästen, acht Trägern und meinem Freund Te Kumar als Assistenzguide. Und auf diesem Foto bin sogar ich drauf! Wie kam denn das?

Bleibt mir, mich noch einmal auch bei dieser Gruppe zu bedanken. Und da brauche ich gar nicht viele Worte zu verlieren. Wenn ich mir eine Gruppe backen könnte, würd mir eine machen, die so wäre, wie Eure.

Es war mir eine Freude. Danke, dass Ihr mit mir hier gewesen seid.

P.S. Das ist zwar die Abschlussnews unter meine beiden diesjährigen Nepaltreks. Aber trotzdem ist es nicht die letzte. Denn es war auf dieser zweiten Tour doch etwas anders als sonst. Und einen Titel für diesen noch ausstehenden Blog gibt es auch schon: „Das fliegende Auge!“

 

 

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Eine Antwort

  1. Veronica sagt:

    ich habe die News genossen, so war ich auch wieder ein bisschen in Nepal! Und jetzt bin ich gespannt auf „das fliegende Auge“ 😉

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