Shivling

Nach der Expedition ist vor der Expedition. Die zurückliegende Reise wird nach- die zukünftige vorbereitet. Ein Dauerzustand seit einem Vierteljahrhundert. Die Auswertung der Feuerlandexpedition ist jetzt allerdings an einem besonders befriedigenden Punkt angelangt. Der Vortrag ist fertig!Plakat Feuerland Vor sechseinhalb Monaten am 1. März begann die Arbeit. Ende letzter Woche gab es die allerletzten Änderungen. Übermorgen startet auf einer Veranstaltung meines Sponsors, der Projecter GmbH, die Premiere. Und ganz besonders freue ich mich, dass auch Falk Liebstein als Ideengeber dieser großartigen Reise zum Monte Sarmiento sozusagen als Stargast dieses Abends anreisen wird. Und der wichtigste Termin des Jahres, nämlich die Präsentation des neuen Vortrages vor meinem Leipziger Publikum am 12. November im Zeitgeschichtlichen Forum, ist ja nun so lange auch nicht mehr hin. Der Vorverkauf läuft übrigens gerade sehr gut an, obwohl es eigentlich noch gar keine Werbung gab. Das ist ein erfreuliches Zeichen!

Zufrieden bin ich auch, was die Vorbereitung unserer nächsten Reise anbelangt. Wir haben ein großartiges Ziel, auf das ich mich persönlich besonders freue, weil ich eine Region im Himalaya kennenlernen werde, in der ich noch nie war und die gleich aus mehreren Gründen sehr vielversprechend ist. Erstens gibt es dort gleich eine ganze Reihe großartiger Berggestalten. Außerdem liegt der Shivling ja in unmittelbarer Nähe eines der heiligsten Orte der Hindus, nämlich der Gangesquelle.

Also auf diese Jungs freue ich mich ja schon. Es gibt kaum dankbarere Fotomotive als hinduistische Pilger auf der Reise ihres Lebens an eine ihrer heiligen Stätten.

Auf diese Jungs freue ich mich ja schon ganz besonders. Es gibt kaum dankbarere Fotomotive als hinduistische Pilger auf der Reise ihres Lebens an eine ihrer heiligen Stätten. Und sie sind meistens sehr entspannt!

Es wird vor der eigentlichen Expedition eine ausgedehnte Akklimatisationstour an diese heiligen Stätten geben, so dass hoffentlich auch in fotografischer Hinsicht einiges zu erwarten ist. Denn Vorträge ohne gute Fotos und ohne Geschichten gehen nicht.

shivling-2017

Fertig ist auch unsere Grußpostkarte. Eine Tradition seit 1999. Da gab es die allererste zu meiner zweiten 8000er Expedition zur Nordseite des Cho Oyu in Tibet. Crowdfunding ist also keine ganz neue Erfindung. Aber das nur nebenbei. Viel wichtiger ist, dass wir nach wie vor Unterstützung benötigen, um auch die finanziellen Hürden eines solchen Projektes zu überspringen. Ohne Hilfe wäre es schwer, immer wieder die Mittel aufzubringen, um solche Unternehmungen durchzuführen. Und ehrlich gesagt ist Hilfe bei der Finanzierung unserer Shivling-Expedition ganz besonders willkommen, weil meine beiden Teamgefährten Studenten sind. Und die haben bekanntermaßen ja am wenigsten Geld. Wenn Sie uns unterstützen möchten, dann finden Sie hier die Kontonummer unseres Expeditionskontos.

Das Team steht also für diese Unternehmung mehr oder weniger fest. Jacob Andreas wird mit von der Partie sein, mit dem ich 2014 in Peru zwei der schönsten Berge der Welt bestiegen habe, nämlich den Alpamayo sowie den Artesonraju, der als Motiv in dem Logo von Paramount Pictures weltberühmt geworden ist. Mit Sven Kortmann war ich inzwischen an den beiden Sechstausendern Nirekha und Mera Peak erfolgreich. Und vielleicht gibt es sogar noch Verstärkung in diesem Team, das aber auch in dieser Konstellation schon sehr schlagkräftig ist. Wenn eine erfreuliche Vorbereitung ein gutes Omen für die Zeit am Berg selbst sein sollte, dann kann am Shivling eigentlich nichts mehr schief gehen.

Jacob

Jacob 2014 bei unserer gemeinsamen Expedition in der Cordillera Blanca.

Sven bei seiner Tour mit mir zum Mont Blanc im vergangenen Jahr.

Sven bei seiner Tour mit mir zum Mont Blanc im vergangenen Jahr.

 

 

 

 

 

 

 

 

2 Antworten

  1. Axel Püschel sagt:

    Wieder ein tolles schönes Motiv für die Grusspostkarte. Viel Erfolg für die spannenden und aufregenden Vorbereitungen.

    Sportliche Grüsse aus Berlin

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