Kennenlernwochenende in der Sächsischen Schweiz

So eine Runde durch die Affen- und Schrammsteine die Stiegen rauf und runter kann anstrengender und vor allem anspruchsvoller sein, als man glaubt. Und wir haben sie fast alle genossen von der Wilden Hölle über die Häntzschel- bis zur Rübezahlstiege. Richtig Höhenmeter kann man auf einer solchen Tour machen. Ich hatte meinen Höhenmesser nicht dabei, aber 800 oder sogar 1000 können es schon gewesen sein, wenn die Auf- und Abstiege zusammengerechnet werden. Trotzdem waren meine Gäste noch ziemlich munter nach dem Acht-Stunden-Spaziergang.

Meine Gäste für die Nepaltour im Frühjahr 2009 vereint auf der Schrammsteinaussicht. Im Hintergrund die berühmte Tante und das Elbtal.

Übernachtet wird ja traditionell an unserem Kennenlernwochenende in einer Boofe. Das ist eine ganz typische Sache in der Sächsischen Schweiz. Unter einem Überhang oder in einer Höhle wird der Schlafsack ausrollt. Nass werden kann man dort nicht. Das war auch gut so, denn bald nachdem wir an unserer Übernachtungsstelle angekommen waren, fing es zu regnen an und hörte die ganze Nacht auch nicht wieder auf.

Wir haben schon mal die typische Hochlagernahrung ausprobiert an diesem Abend und diverse Mitbringsel in flüssiger Form ausgeleert. Von Müdigkeit war eigentlich gar nicht so viel zu spüren nach dem langen Tag auf den Stiegen. Das macht Mut für das nächste Abenteuer Himalaya im kommenden Frühjahr!

Klaus und Hans scheint die Hochlagernahrung doch ganz gut zu schmecken. Übrig gelassen haben sie jedenfalls nichts.

Am nächsten Tag wollten wir eigentlich an der Kleinsteinwand im Kirnitzschtal klettern gehen. Aber dafür war es einfach zu nass. Also haben uns kurzerhand nach Dresden ins XXL aufgemacht und sind dort gemeinsam geklettert. Ich denke, dass dieses Kennenlernwochenende nicht nur seinen eigentlichen Zweck erfüllt hat, sondern dass der eine oder die andere auch ein paar ganz neue Erfahrungen mit sich machen konnte.


Vielleicht gefällt Ihnen auch…