Geht doch!

Wieder ein Stück weiter! Die Ausrüstung für die Anreise per Kajak zum Monte Sarmiento ist vollständig. Endlich haben wir auch die Überlebensanzüge. Bei denen gab es ja das Problem, dass wir vom Hersteller immer wieder vertröstet wurden, weil die von uns favorisierten Anzüge nicht geliefert werden konnten. Irgendwann gab es dann sogar die Auskunft, dass sie in diesem Jahr gar nicht mehr zu bekommen sein werden. Also mussten wir versuchen, irgendwo noch Restbestände aufzutreiben. Und diese Recherche hat Veronica Glaser übernommen, die Dutzende von Wassersport-Ausrüstern in ganz Deutschland kontaktiert hat und irgendwann in Hamburg auch fündig wurde. Vielen Dank für diese Hilfe.

Das Problem also ist wenigsten gelöst. Und bei den beiden anderen wird uns das auch gelingen. Das steht fest!

Dieses Problem also ist jetzt gelöst. Und bei den beiden anderen wird uns das auch gelingen. So viel steht fest!

Besonders bedanken will ich mich in diesem Zusammenhang auch bei meinem Freund und langjährigen Unterstützer Ralf Brummer. Er ist Geschäftsführer der Firma Alpin Maler und Werterhaltung GmbH. Sei nunmehr fast 20 Jahren unterstützt mich diese Firma bei meinen Unternehmungen.

Aber wir waren auch schon oft gemeinsam auf gleich mehreren ausgedehnten und schwierigen Expeditionen in der Arktis, im Karakorum und Himalaya unterwegs. Wir beide sind im wahrsten Sinne des Wortes durch dick und dünn gegangen. Vielen Dank für Deine Hilfe, ohne die es auch dieses Mal einfach nicht gehen würde.

Ralf Brummer (zweiter von rechts) 2006 auf unserer gemeinsamen Expedition zur Ama Dablam

Ralf Brummer (zweiter von rechts) 2006 auf unserer gemeinsamen Expedition zur Ama Dablam.

Die nächste gute Nachricht ist eine Nachricht. Endlich hat sich die Marine-Behörde in Punta Arenas auf unseren Antrag zur Durchführung einer Kajak-Expedition zum Monte Sarmiento gemeldet. Offensichtlich sollten wir uns darauf einstellen, dass die Uhren in Chile etwas anders ticken, so wie wahrscheinlich überall außerhalb Deutschlands. Denn von Nepal oder Pakistan bin ich ja auch nichts anderes gewöhnt.

Das besonders positive dieser Antwort aus Chile ist, dass man uns keineswegs gleich von vornherein verboten hat, mit einem Kajak zu unserem Berg zu fahren. Aber die erwarteten Auflagen gibt es natürlich. Damit werden wir aber umzugehen wissen.

Wir müssen nun so rasch wie nur möglich antworten und wenigstens hier keine Zeit unnötig verstreichen lassen. Denn die Zeit rast regelrecht. Und der halbe August ist auch schon wieder so gut wie rum, denn schon nächste Woche geht es ja an die Ostsee. Zuerst fahren Falk und ich in die Lübecker Bucht, um in einer Seekajakschule einen Intensivkurs zum Thema Selbstrettung zu absolvieren. Anschließend gehe ich dann auf die Tour einmal rund um Rügen. Auf beides bin ich schon sehr gespannt!

1 Antwort

  1. Thomas Schmidt sagt:

    Cool, na dann mal gutes In-See-Stechen… 🙂

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