Der Count Down läuft.

Die Flüge sind gebucht, genauso wie das Hotel in Kathmandu und die Inlandsflüge nach Lukla. Unsere Besteigungserlaubnis für den Island Peak ist beantragt und einige von meinen Gästen haben wohl auch schon, wie ich gehört habe, das erste Probepacken hinter sich.

Am vergangenen Samstag trafen wir uns ein letztes Mal zur Ausrüstungsübergabe. Viele der teuren Ausrüstungsgegenstände, wie Rucksack, Schlafsack oder Daunenjacke und natürlich auch die Kletterausrüstung also Eispickel, Steigeisen, Klettergurt können ja von mir ausgeliehen werden. Außerdem nehmen meine Gäste sehr gern die Möglichkeit in Anspruch, ihre persönliche Ausrüstung in Bezug auf Ihre Himalayatauglichkeit von mir beurteilen zu lassen.

Klaus und Birgit beim Ausrüstungscheck

Klaus und Birgit Abraham aus Potsdam beim Check ihrer persönlichen Ausrüstung.
Sie hatten gleich einen ganzen Koffer voll dabei!

In der nächsten Woche werden wir auch noch einmal in einen der Leipziger Steinbrüche fahren, um mit einigen von den zukünftigen Island-Peak-Besteigern noch ein weiteres Mal die wichtigsten Dinge zu üben. Vor allem das Abseilen und der Umgang mit der Steigklemme, auch Jümar genannt, sollte am Island Peak auch unter erschwerten Bedingungen perfekt beherrscht werden. Ich kann das jedem, der sich dorthin auf den Weg macht, gar nicht oft genug ans Herz legen. Übrigens wird das nicht das letzte Mal sein. Am Tag vor dem Aufstieg zum Gipfel unseres Sechstausenders im Basislager des Berges frischen wir diese beiden Dinge noch ein weiteres Mal auf.

Training im BC 20008

Trainingseinheit mit meinen Gästen 2008 direkt über dem Basislager in immerhin 5200 m Höhe.

Vielleicht ist das sogar das effektivste Training, weil es ja wirklich unmittelbar am Tag bevor es nun wirklich ernst wird stattfindet. Wir jedes Jahr freue ich mich auf die nun in wenigen Tagen beginnende Reise. Es gibt nämlich kaum etwas schöneres, als jemandem dabei zu helfen, seinen Lebenstraum zu erfüllen.

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