Öffentliche Vorträge

Neu! Shivling – Garhwal-Himalaja Neu!

Shivling Expedition 2017

Multivisionsvortrag über die erfolgreiche Expedition zu einer der großartigsten Berggestalten der Erde. 90 min, mit Foto- und Filmmaterial, unter anderem noch nie gesehene Luftaufnahmen von der Aufstiegsroute und dem Gipfel.

Wer sich vorgenommen hat, einige der aufregendsten Gipfel der Erde zu besteigen, kommt an ihm nicht vorbei. Unnahbar, steil und zweifellos einer der formschönsten Berge auf unserem Planeten – der 6543 Meter hohe Shivling im indischen Garhwal-Himalaja. Seine makellose Form hat ihm auch die schier grenzenlose Verehrung der Hindus eingebracht. Sie beten ihn an als das Symbol der Schöpferkraft Shivas, ihres wichtigsten Gottes.

Außerdem befindet sich unmittelbar am Fuße des Shivling einer der bedeutendsten Pilgerorte der Welt nämlich die Quelle des göttlichen Ganges am Gangotri-Gletscher. An dieser Stelle ließ die Göttin Ganga ihre Wasser vom Himmel herabstürzen. Und weil die Wassermassen Gangas die Welt vernichtet hätten, bremste sie Shiva liebenswürdiger Weise mit seinen Haaren! Was für eine phantasievolle Geschichte!

Doch nicht nur auf die Pilger sondern auch auf uns Alpinisten übt dieser Berg eine geradezu planetarische Anziehungskraft aus. 2017 bin ich ihr erlegen und konnte diesen Traumgipfel gemeinsam mit einem kleinen, schlagkräftigen Team besteigen. Neben einmaligen Foto- und Filmaufnahmen unserer Besteigung, die wir vor allem mit Hilfe einer leistungsstarken Kameradrohne realisiert haben, spielt die Kultur der Hindus sowie die unberührten Landschaften des Garhwal-Himalajas, den wir auf unserem 14 tägigen Anmarsch zum Berg durchquerten, die Hauptrolle in diesem spannenden Vortrag.

Feuerland -Monte Sarmiento

Feuerland Expedition 2016

Reportage über eine einzigartige Kajak- und Bergexpedition durch die Fjordlandschaft West- Feuerlands , 90 min, Multivision mit Foto- und Filmmaterial

Es gibt auf der ganzen Welt kaum einen unwirtlicheren Ort als die Westküste Feuerlands. Das sowieso schon sehr feuchte ozeanische Klima wird auch noch von eisigen Luftströmungen der Arktis gespeist. Weil soweit südlich große Landmassen fehlen, wüten die regenreichen Stürme mit ungebremster Wucht gegen die Gebirgskämme des Archipels. Doch genau das hat der kalten Fußspitze Südamerikas ihre einmalige Unberührtheit und Schönheit bewahrt. 

Besonders reizvoll ist hier die enge Verbindung von Meer, Hochgebirge, gewaltigen Gezeitengletschern und dichtem Urwald. Wer also Kälte, Regen und Sturm trotzt, den erwartet in den Fjorden Feuerlands eine Fülle von aufregenden Naturschönheiten und mit dem Monte Sarmiento einer der faszinierendsten Berge unseres Planeten.

Vor allem wegen ihm waren mein Partner und ich mit unseren Kajaks hierher gekommen. Begleiten Sie uns auf unserer außergewöhnlichen Bilderreise in eine der letzten unberührten Naturlandschaften der Erde.

Nepal – Königreich der Götter

Nepalplakat

Trekking im Himalaya mit Dr. Olaf Rieck

Ein Reisebericht, 90 min, Multivision mit Foto- und Filmmaterial

Mein Glück als Tierarzt zu machen, war eigentlich der Plan. Doch meine Bergleidenschaft machte mir da einen Strich durch die Rechnung. Mit viel Glück habe ich als völlig unerfahrener Kletterer und Bergsteiger meine ersten Abenteuer nach dem Fall der Mauer überlebt, ehe ich endlich auf Leute traf, die mich unter ihre Fittiche nahmen und mir das Einmaleins des Bergsteigens beibrachten.

Und schon bald wurde das Expeditionsbergsteigen meine große Leidenschaft. Zwangsläufig stieß ich deshalb bei der Suche nach Expeditionszielen auf ein exotisches Land mitten im Herzen des Himalayas. Nepal wurde bald meine zweite Heimat. Und hier ist es vor allem die Khumbu-Region im Nordosten des Landes, welche mich ganz besonders in ihren Bann zog.

Ein weltberühmter eisgepanzerter Berggigant reiht sich neben dem anderen auf und es sind gleich vier Achttausender darunter. Außerdem steht hier mit dem Mount Everest auch der König der Berge. Nie zuvor hat mich eine Landschaft derart überwältigt und nie zuvor bin ich so fröhlichen und gastfreundlichen Menschen begegnet, wie den hier lebenden Sherpas.

Dieses für ihre unglaubliche Zähigkeit in großen Höhen weltberühmte Bergvolk, ihre Sitten und Gebräuche, ihre Yaks und ihre Religion spielen dann auch eine Hauptrolle in diesem einfühlsamen Vortrag.

Seit mehr als zwei Jahrzehnten besuche ich die Everest-Region des Himalayas, und so hat sich ein schier unerschöpflicher Vorrat an Bildern und Geschichten angesammelt. Begleiten Sie mich auf dieser einmaligen Bilderreise auf atemberaubenden Trekkingpfaden zwischen Himmel und Erde, die erst enden, wenn der Reisende am Fuße der höchsten und schönsten Berge der Welt steht.

Grenzen erfahren – Hidden Peak Expedition 8080 m

Plakat Grenzen erfahren

Hidden Peak Expedition 2012

Reisebericht Pakistan, Karakorum-Gebirge, Abenteuervortrag über eine 8000er Besteigung, 100 min, Multivision mit Foto- und Filmmaterial

Was macht einen Berg zu etwas Besonderem? Seine Schönheit? Seine Höhe? Die Gefahren in seinen Wänden? Der Hidden Peak im Karakorum ist so ein ganz besonderer Berg. Über 8000 m hoch, unnahbar und abgelegen.

In diesem sehr authentischen und emotionalen Vortrag erleben die Zuhörer, was es wirklich heißt, mit fairen Mitteln um einen Achttausender zu kämpfen.

Schon der Weg zu diesem Berg verspricht ein großes Abenteuer. Los geht es mit einer atemberaubenden Fahrt über fast 1000 Kilometer auf dem berüchtigten Karakorum Highway, eine der gefährlichsten Straßen der Welt. 

Dann der endlose Fußmarsch auf dem Baltorogletscher. Er ist der größte Gletscher ausserhalb der Polargebiete. Sage und schreibe 10 der 30 höchsten Berge der Erde stehen in unmittelbarer Nähe des Baltoro und vier davon sind über 8000 m hoch.

Acht Tage dauert der Marsch auf dem Eis dieses Gletschers. Dabei durchqueren die Zuschauer gemeinsam mit den Bergsteigern die eindrucksvollste Gebirgslandschaft unseres Planeten. Und sie stehen auf ihrem Weg auch vor dem König der Berge, dem K2.

Dann endlich ist das Basislager des Hidden Peaks erreicht. Doch ein freundlicher Empfang sieht anders aus: Über Wochen unberechenbares Wetter mit enormen Niederschlägen, Lawinen, extreme Spaltengefahr, endlos weite Wege. Doch mein Partner, Christoph Descher und ich nahmen den Kampf auf. Völlig auf uns allein gestellt, haben wir 36 Tage lang bis zur totalen Erschöpfung Wege gespurt, Lager eingerichtet, Seile verlegt. Und dann hatten wir es tatsächlich geschafft. Der Weg zum Gipfel war frei. Nun hing alles nur noch vom Berg ab. Würde er gnädig sein oder uns beide wie Ungeziefer aus seinem weißen Pelz schütteln?

Patagonien – Berge im Kopf

Patagonien Expedition 2009/10

Abenteuervortrag über die Besteigung des Fitz Roy in Patagonien, 90 min, Multivision mit Foto- und Filmmaterial

Superstar der Anden, Olymp der Freeclimber, steingewordener Mythos so wird der Cerro FitzRoy genannt. Der riesige Granitturm beherrscht den südlichen Teil der patagonischen Anden und zählt zu den großartigsten und gleichzeitig schwierigsten Bergen der Welt. Es gibt nur wenige Gipfel, die sich so in das Gedächtnis eines Alpinisten einbrennen. Vor allem weil er sich sehr markant aus seiner Umgebung abhebt. Der Höhenunterschied beträgt fast 3000 Meter!

Doch bei aller Anziehungskraft einer solch grandiosen Berggestalt, hat die ganze Sache einen Haken! Und den hat Reinhard Karl schon vor 30 Jahren auf den Punkt gebracht: „Bergsteigen in Patagonien ist wie im Kühlschrank sitzen und Geldscheine verbrennen”. Durch die geographische Lage in direkter Nachbarschaft mit der extremen Wetterküche des patagonischen Inlandeises ergibt sich eine höchst instabile Wetterlage, bei der sich Regen, Schnee und Sonnenschein an einem einzigen Tag ständig abwechseln. Häufig ist der Fels vereist und schneebedeckt. Doch besonders der berühmt berüchtigte Starkwind aus Westen, der mit brachialer Gewalt über den FitzRoy herfällt, das Gehen unmöglich werden lässt, Zelte zerfetzt und für Bergsteiger in der Wand schnell lebensgefährlich wird, macht das Bergsteigen in Patagonien so kompliziert. Und hier gibt es keine leichten Anstiege! Auch die sogenannten Normalwege sind anspruchsvollste Routen, die den siebenten und achten Grad erfordern.

Für mich war dieser Berg gleichzeitig ein großer Traum und die vielleicht schwierigste Herausforderung in meinem Bergsteigerleben. Ich war mir sicher, dass wir das nötige Wetterglück haben würden bei unserer Besteigung, weil wir es so sehr wollten. Doch wir mussten wieder einmal erleben, wie gleichgültig die Berge gegenüber unseren Wünschen und Träumen bleiben. Ob wir oben stehen, wochenlang vergeblich auf unsere Chance warten oder an ihnen zugrunde gehen, ist ihnen vollkommen egal. Doch kurz vor Ende der Expedition passierte ein kleines Wunder. Nach zwei vergeblichen Versuchen bekamen wir noch eine letzte Chance.

Patagonien – Abenteuer definieren

Patagonien Expedition 2009/10

Reisebericht Patagonien, Abenteuervortrag über die Durchquerung des patagonischen Inlandeises, 90 min, Multivision mit Foto- und Filmmaterial

Stellen Sie sich den unwirtlichsten und stürmischsten Ort der Welt vor. Völlig menschenleer, kaum erforscht und schwer zu erreichen. Dieser Ort liegt am unteren Ende Südamerikas in Patagonien. Hier erstreckt sich zwischen den Anden im Osten und dem Pazifik im Westen mit über 17000 Quadratkilometern die viertgrößte Eisfläche auf unserem Globus.

Die Überquerung dieses patagonischen Inlandeises gehört bis heute zu den ganz großen und selten gewagten Abenteuern. Ein kleines Zweierteam aus Leipzig hat die Herausforderung dennoch angenommen. Vom Jorge-Montt-Gletscher im Norden bis zu den großartigsten Granitfelsen der Erde, dem Fitz Roy und dem Cerro Torre, gelang eine eindrucksvolle Reise durch eine der unberührtesten Urlandschaften unseres Planeten. Auch wenn die Schwierigkeiten oft schier unüberwindlich schienen, die einmalige Schönheit Patagoniens hat das Team für jede noch so große Strapaze immer wieder entlohnt.

Amphu Laptsa Middle – Leidenschaft siegt

Khumbu Expedition 2008

Abenteuervortrag über die Erstbesteigung des Amphu Laptsa Middle im Himalaya, 90 min, Multivision mit Foto- und Filmmaterial

Was macht eine Expedition erfolgreich?

Die Kulisse, in der dieser Frage nachgegangen wird, könnte aufregender nicht sein: Ein großartiger Sechstausender mitten in der spektakulärsten Gebirgslandschaft unseres Planeten. Dazu die spannende Geschichte einer schwierigen Erstbesteigung, denn noch nie zuvor hat ein Mensch die Flanken dieses Berges betreten! Für einen Alpinisten die ultimative Herausforderung und vielleicht eines der letzten echten Abenteuer.

Doch wie bereitet man sich auf das Unbekannte vor? Wie wappnen wir uns, wenn unsere Wunschvorstellung plötzlich von der Realität eingeholt wird und unsere Stärken nicht mehr weiterhelfen sondern unsere Schwächen auf die Probe gestellt werden? Wollen wir mehr darüber erfahren, dann müssen wir nicht nur an unsere Grenzen gehen sondern es dabei schaffen, in uns hineinzuschauen. So sind die zentralen Themen in diesem Vortrag unsere inneren Antriebe: Die Rolle der Leidenschaft, die Frage nach dem Sinn, nach unseren Emotionen und dem eigenen Anspruch.

Ama Dablam – Die Lust an der Angst

Ama Dablam Expedition 2006

Warum steigen Menschen auf steile, hohe Berge und riskieren dabei ihr Leben? Welchen Gewinn versprechen sie sich davon, ohne Not Risiken einzugehen?

Dass es diesen Lohn geben muß, wissen die Psychologen. Sie sagen uns, daß niemand freiwillig eine Situation aufsucht, die nur unangenehme Merkmale hat. Also muß es auch positive Aspekte geben. Und zwar so positiv, dass sie zum Beispiel mit der Angst konkurrieren können. Und vielleicht profitieren wir von unserer Leidenschaft ja nicht nur während der gefährlichen Aktivität selbst? Womöglich verändert sie sogar auch unser sonstiges Leben? Spannende Fragen, denen wir auf einer Expedition zu einem ganz besonderen Berg nachgegangen sind.

Die 6856 m hohe Ama Dablam befindet sich im Nordosten Nepals nur wenige Kilometer südlich des Mount Everest. Jeder, der die Ama Dablam einmal gesehen hat, weiß, was mit dem Begriff „Traumberg” gemeint ist. Viele Bewunderer halten diese grandiose, völlig freistehende Berggestalt für den schönsten Gipfel der Erde. Doch selbst die leichteste Route gilt als technisch schwierig und sehr anstrengend. Und diese Schwierigkeiten sind in über 6000 m Höhe zu klettern bei Kälte und Sturm, mit Bergschuhen und Steigeisen an den Füßen, Handschuhen an den Händen und einem schweren Rucksack auf dem Rücken.

Um die Route mit Fixseilen zu versichern, musste der schwierige Südwestgrat immer wieder im Auf- und Abstieg überwunden werden, ständig im Wettlauf mit dem nächsten Wettersturz und gegen die eigene Angst. Was die Bergsteiger über sie erfahren haben und was es mit ihr aufnehmen kann, ist ein Thema dieses Vortrages. Denn dort, wo sich die Angst zeigt, können wir einen Blick auf den Kern unserer Seele werfen und mehr davon erfahren, wer wir wirklich sind und was uns immer wieder in die Berge treibt.

Everest – Den Kelch bis zur Neige leeren

Mount Everest Expedition 2005

Der Mount Everest steht wie kein anderer Gipfel für Tragödien und Triumphe ohne Beispiel, für grenzenlose Begeisterung und Besessenheit, aber auch für Verzweiflung und Tod. Sein höchster Punkt ist auch heute noch einer der am schwersten zu erreichenden Orte auf diesem Planeten.

Von den etwa 1700 Bergsteigern, die in der achtzigjährigen Besteigungsgeschichte des Everest den höchsten Punkt erreichten, schafften das nicht einmal 100 ohne Zusatzsauerstoff.

Denn eine faire Besteigung ist ein großes Wagnis und alles andere Selbstbetrug! Auch wenn auf dem Gipfel der Sauerstoffgehalt der Luft nicht immer zum Überleben reicht und man hoch oben in der Todeszone Gefangener seiner Entscheidung ist: Olaf Rieck hat sich dieser Herausforderung gestellt und den Kelch bis zur Neige geleert.

Arktis – Expedition in die Unendlichkeit

Arktis-Touren 2003/2004

Land der kalten Küsten – so nannten einst die Wikinger das Svalbard-Archipel um die Hauptinsel Spitzbergen hoch oben im arktischen Ozean. Mehr als 1000 Kilometer nördlich des Polarkreises und nicht mehr weit vom Nordpol entfernt, regiert hier die Unendlichkeit. Alles scheint unendlich: Der allzeit gegenwärtige Wind, die Tage, die Einsamkeit und vor allem die Weite der Täler. Der Horizont weicht mit jedem Schritt zurück, ein Ankommen ist unmöglich. Fortbewegung wird zum Lebensinhalt und bekommt hier ein neues Maß. Es wird zu einer Art Meditation.

Das Ziel von inzwischen drei Expeditionen war der nördlichste Punkt Spitzbergens schon jenseits des 80. Breitengrades. Zwei Mal sind wir gescheitert, doch unsere dritte Reise zu Fuß und mit dem Kajak in die raue und unerbittliche arktische Urnatur muss die Entscheidung bringen.

Alaskas Paradies

Alaskas ParadiesAlaska selbst ist doch schon ein Naturparadies, für dessen Beschreibung jedes menschliche Maß versagt. Gibt es da noch eine Steigerung? – Es gibt sie! Die Glacier Bay im Südosten vereint auf verhältnismäßig engem Raum all das, was das riesige Alaska ausmacht. Nirgendwo sonst auf der Welt sind so verschiedene Landschaftsformen so dicht beieinander zu finden: Urwälder mit bis zu 40 Meter hohen Baumriesen, bevölkert mit Elchen, Bären und Wölfen, die höchsten Berge Nordamerikas, das Meer, Flüsse voller Forellen und Lachse und natürlich gewaltige Gletscher, die in die Bucht münden und sie zur Kinderstube für Eisberge machen.

Doch vor nur 200 Jahren gab es diese grandiose Landschaft überhaupt noch gar nicht. Als Captain Georg Vancouver die Küste Südostalaskas 1794 erkundete, stieß er im Bereich des heutigen Zuganges der Glacier Bay auf eine gigantische Eismauer. Sie war 24 Kilometer breit und fast 300 m hoch. Das heißt, zu dieser Zeit war die heute über 100 Kilometer lange Bucht vollständig mit Eis gefüllt. Fast unvorstellbar, mit welcher Geschwindigkeit die Gletscher abschmolzen, und die Tier- und Pflanzenwelt Besitz ergriff von dem neu entstandenen Lebensraum. So war unsere abenteuerliche Kajaktour bis an die Abbruchkanten der Gletscher auch eine außergewöhnliche Reise in die Vergangenheit der Erde.

Die Qualität des Erlebens

Sächsische Karakorum Expedition 2001

Die Qualität des Erlebens - GasherbrumAm 21. Juni 2001 brechen fünf Sächsische Alpinisten nach Pakistan auf. Ihr Ziel ist der Karakorum im Nordosten des Landes. Dieses Gebirge zählt zu den außerordentlichsten Regionen auf unserem Globus, denn der Karakorum ist das höchste Gebirge der Welt. Nirgendwo sonst gibt es eine solche Anhäufung von Bergen und Gebirgsketten von sechs-, sieben- und achttausend Metern Höhe. Besonders rund um den Baltoro-Gletscher im pakistanischen Baltistan drängen sich sage und schreibe 10 der 30 höchsten Gipfel der Erde, und gleich vier davon erheben sich über 8000 Meter. Zwei von diesen vier hatten sich die Leipziger und Dresdner Bergsteiger ausgesucht: Den 8068 Meter hohen Gasherbrum I (Hidden Peak) und den 8035 Meter hohen Gasherbrum II.

Die beiden Berge stehen direkt nebeneinander und zählen zu den abgelegensten unter den Weltbergen. Achthundert Kilometer mit dem Bus auf der spektakulärsten Gebirgsstraße der Welt, dem Karakorum Highway, anschließend zweihundert Kilometer eine völlig absurde Jeepfahrt und danach noch mindestens acht bis zehn Tage Anmarsch sind nötig, um überhaupt erst das Basislager zu erreichen. Endlich am Fuße ihrer Berge angekommen, hatten die Alpinisten vor allem mit den extrem schwierigen Verhältnissen der vergangenen Saison zu kämpfen. Von den 40 Tagen, die für die Besteigungen der beiden Berge vorgesehen waren, stürmte und schneite es fast Dreiviertel der Zeit. Und so waren die Errichtung der Hochlager und auch die Gipfelbesteigung des Gasherbrum II ein ständiger Wettlauf mit dem nächsten Wettersturz und ein ununterbrochener Kampf gegen die Neuschneemassen. Nach dem Erfolg am Gasherbrum II schloß sich das Wetterfenster im Karakorum endgültig, so daß ein Versuch am zweiten Gipfel scheitern mußte.

Erleben sie in einer spannenden Diashow von Dr. Olaf Rieck hautnah mit den Bergsteigern Begeisterung und Angst, Strapazen und Gefahr, euphorisches Glücksgefühl aber auch grenzenlose Enttäuschung auf dem Weg zu den Gipfeln ihrer Träume. Denn das, was die fünf dort suchten, haben sie tatsächlich auch gefunden: Spannende Erlebnisse an einem großen Berg!