Es geht vorwärts

Die Sache mit der Expedition 2012 zum Hidden Peak nimmt Gestalt an. Unser drittes Expeditionstreffen war sozusagen der Startschuss für die intensivere Phase der Vorbereitung. Mit der Agentur HUNZA GUIDES ist ein verlässlicher pakistanischer Partner gefunden. Es gibt ein Kernteam von vier Leuten, bei denen ich das Gefühl habe, dass sie nur ihr eigenes Ableben von ihrem Weg zum Hidden Peak abbringen kann. Drei weitere haben Interesse an einer Teilnahme angemeldet. Damit wären wir in der Idealstärke von sieben Personen. Aber auch wenn wir nur zu viert blieben, wäre das kein Beinbruch, denn die Agentur hat uns versichert, dass ein sogenanntes Permitsharing kein Problem ist. In diesem Fall könnten wir uns also die teure Besteigungserlaubnis und den Verbindungsoffizier mit einer anderen kleinen Gruppe teilen. Weiterhin planen wir, eine Trekkinggruppe mit in das Basislager unseres Berges zu nehmen. Ab sofort ist es nun möglich, sich für dieses großartige Abenteuer bei uns anzumelden. Der Weg von Askole auf dem 60 Kilometer langen Baltoro-Gletscher bis in das Basislager des Hidden Peak sowie dann der Rückweg über den fast 5700 Meter hohen Gondogoro Pass ist ein Muss für jeden Bergfreund. Vor allem der legendäre K2, drei weitere Achttausender und noch eine ganze Reihe andere spektakuläre Gipfel warten darauf, bewundert zu werden.

Zugegeben, der Trek über den Baltoro-Gletscher ins Basislager des Hidden Peak ist nicht von Pappe. Aber die Bergkulisse zählt zum wildesten und großartigsten was unser Planet zu bieten hat.

Nun warten auf uns aber natürlich noch die Mühen der Ebene. Doch auch da freuen wir uns über erste Erfolge. Mit dem Bergsportausrüster tapir und der IFTEC GmbH & Co. KG sind schon jetzt zwei Sponsoren gefunden. Auf meiner Homepage nehmen die Expeditionsseiten zum Hidden Peak Gestalt an, und es gibt auch einen Termin für ein gemeinsames Trainingscamp in den Alpen. Unsere Grußpostkarte ist ebenfalls schon in Arbeit und kann demnächst präsentiert und dann natürlich auch bestellt werden.

Es sieht also nicht mehr nur so aus, als ob aus dem Traum vom Achttausender Wirklichkeit werden könnte. Und es macht jetzt schon Spaß, dieses Unternehmen Schritt für Schritt Realität werden zu lassen, weil sich wieder einmal ein hochmotiviertes Team zusammen gefunden hat. Der erste und wichtigste Schritt in Richtung Gipfel ist damit getan.

Nach dem Treffen wurde dann noch ein bisschen Fußball geguckt. Doch das war deutlich weniger erfreulich, denn Schalke hatte gegen ManU nicht wirklich eine Chance.

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